Afghanistan: Zivilisten bei Anschlägen getötet

Bei Anschlägen in der südostafghanischen Provinz Ghasni sind am Montag mindestens sieben Zivilisten getötet worden, darunter zwei Kinder. Das Innenministerium in Kabul teilte mit, ein erster am Straßenrand versteckter Sprengsatz habe im Distrikt Karabagh alle vier Insassen eines Fahrzeugs getötet, darunter die beiden Kinder. Eine zweite Bombe in der mehr als 50 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Ghasni-Stadt habe ebenfalls ein Fahrzeug getroffen und drei Zivilisten das Leben gekostet.

Das Ministerium machte "Feinde von Frieden und Stabilität" für die Anschläge verantwortlich, eine Umschreibung der Behörden für Aufständische wie die Taliban. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Krankenhaus in der zentralafghanischen Provinz Logar waren am Samstag nach unterschiedlichen Behördenangaben zwischen 20 und 35 Zivilisten getötet worden, die meisten davon Kinder und Frauen. Die Taliban hatten jede Verantwortung für diesen Anschlag zurückgewiesen.