Afghanistan: US-Bürger unter Opfern

Bei den Selbstmordanschlägen auf schiitische Pilger in Afghanistan ist auch ein US-Bürger ums Leben gekommen. Das gab die US-Botschaft am Mittwoch in Kabul bekannt. Bei den Anschlägen am Tag zuvor waren mindestens 59 Menschen getötet und rund 160 Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai brach wegen des schlimmsten Ausbruchs religiös motivierter Gewalt seit dem Sturz der Taliban seine Europareise ab. Nach der internationalen Afghanistan-Konferenz in Bonn reiste er nicht wie vorgesehen nach Großbritannien, sondern kehrte in seine Heimat zurück.