Afghanistan: Tote und Verletzte bei Rebellen-Angriffen

Bei Rebellen-Angriffen in zwei Provinzhauptstädten im Norden und Süden Afghanistans sind zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Im nördlich gelegenen Masar-i-Scharif kamen bei einer Bombenexplosion bis zu fünf Zivilisten ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. In der südlich gelegenen Stadt Kandahar lieferten sich Polizisten einer Wache und Aufständische ein neunstündiges Feuergefecht. Dabei seien drei Polizisten und die beiden Angreifer der extremistischen Taliban getötet worden, teilte der Polizeichef der Provinz mit.

In dieser Woche übernehmen einheimische Sicherheitskräfte die Kontrolle über zahlreiche Regionen des Landes. Ausländische Truppen übergaben in der Hauptstadt der Kandahar-Nachbarprovinz Helmand, Laschkar Ga, die Verantwortung an afghanische Kräfte. In Masar-i-Scharif soll dies am Samstag geschehen. Begleitet wird die Übergangsphase von einem Anstieg der Gewalttaten in den vergangenen Tagen. Bis 2014 soll das gesamte Land unter der Kontrolle der afghanischen Sicherheitsbehörden stehen.