Afghanistan: Selbstmordanschlag auf Hotel

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Hotel im nordafghanischen Kundus sind nach Polizeiangaben mindestens vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Toten um afghanische Wachleute einer Sicherheitsfirma, die für die deutsche Entwicklungshilfeorganisation GIZ arbeitete. Ausländer seien nicht unter den Opfern, sagte ein ranghoher Polizist.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes sind nach bisherigem Kenntnisstand keine Deutschen betroffen. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Nach Angaben der Polizei brachte einer der Attentäter sein Auto an der Einfahrt zum Hotelkomplex, in dem viele Ausländer wohnen, zur Explosion. Die beiden anderen seien auf das Gelände gestürmt und hätten sich ein zweistündiges Feuergefecht mit den Wachleuten und anderen Sicherheitskräften geliefert.