AfD verstärkt Sicherheit nach Drohungen von Linksextremisten

14. November 2019 - 13:12 Uhr

Die AfD in Niedersachsen verstärkt auf Anraten der Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen. Auslöser sei die Veröffentlichung der Adressen von AfD-Geschäftsstellen sowie der Privatadressen von AfD-Abgeordneten durch linke Gegner, teilte AfD-Fraktionsgeschäftsführer Jens Krause am Donnerstag in Hannover mit. Diese hätten auch zu Aktionen gegen Politiker der Partei aufgerufen, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Die Polizei habe mehr Kontrollstreifen angekündigt.

Wie Krause sagte, gab es in den zurückliegenden Monaten mehrfach Angriffe auf AfD-Landtagsabgeordnete. Dem Abgeordneten Stephan Bothe seien zweimal die Reifen seines Autos zerstochen worden. Der Abgeordnete Stefan Henze sei bei einer Demonstration in Hannover angegriffen und ein Referent der AfD bei Bauernprotesten ins Gesicht geschlagen worden.

Quelle: DPA