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Ärztin bricht nach 18-Stunden-Schicht vor Patientin zusammen und stirbt

Ärztin verstirbt nach 18-Stunden-Schicht
Ärztin verstirbt nach 18-Stunden-Schicht Selbstlose Ärztin bezahlt mit ihrem Leben 00:46

Ärztin Zhao Bianxiang wurde nur 43 Jahre alt

Diese ambitionierte Ärztin stellte ihre Patienten vor ihre eigene Gesundheit: Statt die regelmäßigen Ruhezeiten einzuhalten, arbeitete die Spezialistin für Atemwegserkrankungen 18 Stunden durch. Während einer Visite brach sie dann plötzlich zusammen. Später konnte nur noch ihr Tod festgestellt werden.

Während der Visite brach Zhao Bianxiang plötzlich zusammen

Zhao Bianxiang war Chefärztin der Abteilung für Atemwegserkrankungen am Yuci District People's Hospital in Jinzhong City in China. Wie 'metro.co.uk' berichtet, sei Bianxiang unter den Kollegen schon länger als Workaholic bekannt gewesen. Statt sich auszuruhen, kümmerte sie sich unermüdlich um ihre Patienten, so auch in den letzten Stunden ihres Lebens.

Bereits am Vorabend um 18 Uhr hatte Bianxiang ihre Schicht im Krankenhaus begonnen. Während einer Visite um 12 Uhr am nächsten Mittag brach sie dann plötzlich zusammen. "Wie geht es ihrer Mutter?", seien die letzten Worte der Frau gewesen, wie sich die Tochter einer Patientin erinnert.

20 Stunden lang versuchen Ärzte noch, ihre Kollegin zu retten - ohne Erfolg. Am 30. Dezember 2017 wurde sie um 7:16 Uhr für tot erklärt. Schuld war eine Hirnblutung, verursacht durch ein geplatztes Aneurysma im Gehirn, wie 'metro.co.uk' berichtet. Bluthochdruck, etwa durch Stress oder einen ungesunden Lebensstil, gilt als einer der Faktoren, der die Bildung dieser Form der Gefäßerweiterung begünstigen können.

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