Ägypten erleichtert seinen gläubigen Muslimen das Fasten im heiligen Monat Ramadan, der dieses Jahr mitten in den Sommer fällt. Mit Wirkung von diesem Mittwoch an setzt das bevölkerungsreichste arabische Land die Sommerzeit für die Dauer des Fastenmonats aus. Dank dieses Kunstgriffs geht die Sonne dort dann um eine Ziffernblattstunde früher unter. Im Ramadan, der in den meisten islamischen Ländern in der Nacht zum Mittwoch beginnt, verzichten die Gläubigen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. In Ägypten werden sie nun am Tagesende um eine Stunde früher das Fasten beenden können als ihre Glaubensgenossen in der Türkei oder in Syrien - beides Länder, die in der selben Zeitzone liegen.