Ägypten bestreitet Raketenabschuss aus dem Sinai

11. Februar 2016 - 12:10 Uhr

Ägypten hat offiziell bestritten, dass die am Vortag auf die jordanischen beziehungsweise israelischen Urlaubsorte Akaba und Eilat abgefeuerten Raketen von der ägyptischen Halbinsel Sinai abgeschossen worden seien. Das besagte Grenzgebiet zwischen Ägypten, Jordanien und Israel sei gebirgig, so dass es "keinen Sinn macht, dort Raketen von dem Typ abzuschießen, der (in den Berichten) erwähnt wurde", erklärte der Gouverneur der Provinz Süd-Sinai, Mohammed Abdul Fadil Schuscha.

Durch den Raketenbeschuss, der auf das Konto von Extremisten gehen soll, waren in Akaba ein Taxifahrer getötet und fünf weitere Menschen verletzt worden. Vier weitere Raketen vom Typ Grad, die über Akaba, Eilat und dem Roten Meer niedergingen, hatten keinen Schaden angerichtet. Nach übereinstimmender Einschätzung israelischer und jordanischer Sicherheitskräfte waren die Raketen von Ägypten aus abgefeuert worden.