Eintracht-Trainer äußert sich zum ersten Mal öffentlich

Adi Hütter zu Gladbach-Wechsel: "Ich verstehe die Enttäuschung vieler Menschen"

15. April 2021 - 17:00 Uhr

Scheidender Eintracht-Trainer auf Abschiedstournee

Diese Meldung ist in den vergangenen Tagen sicher an keinem hessischen Fußball-Fan vorbeigegangen: Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt Ende Mai zu Borussia Mönchengladbach. Ein harter Schlag für die Adler, denn neben Hütter werden auch Sportdirektor Bruno Hübner und Sportvorstand Fredi Bobic der Mannschaft den Rücken kehren. Wie die Stimmung auf der heutigen Pressekonferenz war, sehen Sie im Video.

Adi Hütter kurz vor dem Spiel gegen Gladbach: "Kann keinen Interessenskonflikt erkennen"

"Es ist nicht der ideale Zeitpunkt", gestand der 51 Jahre alte Österreicher. "Es ist aber auch Klarheit geschaffen worden, man muss Fragen nicht mehr ausweichen." Einen Interessenkonflikt könne er trotz der pikanten Konstellation überhaupt nicht erkennen. "Ich werde alles für den Verein geben, ab Sommer beschäftige ich mich mit Gladbach." Die Anfeindungen von Teilen der Fans wühlten ihn dennoch auf: Er wisse, dass er "kein Lügner" sei.

Für seinen Noch-Club und für seinen zukünftigen Verein steht enorm viel auf dem Spiel. Mit dem vierten Sieg in Serie würden die Hessen die Chance der Borussia auf einen Europacupplatz erheblich minimieren - und die eigene auf den Einzug in die Champions League optimieren. "Wir wollen das Duell für uns entscheiden", versicherte Hütter. "Das Wichtigste ist, dass ich mit der Mannschaft etwas Historisches erreichen kann. Dann kann ich Frankfurt leichten Herzens verlassen."

Autor TV-Beitrag: Tim Ellrich – freut sich auf schöne Champions-League-Abende der SGE, egal mit welchem Trainer an der Seitenlinie.