Achtung bei Soforthilfe-Antrag

Wer falsche Angaben macht, begeht Betrug

06. April 2020 - 16:39 Uhr

Beim Soforthilfe-Antrag sollte man ordentlich vorgehen

Mehr als eine Million Anträge auf Soforthilfe sind bei Bund und Ländern eingegangen. Besonders viele Kleinunterunternehmer und Selbstständige sind dringend auf das Geld angewiesen. Egal ob die Friseurin oder der Kneipenbesitzer: Die laufenden Kosten müssen sie alle begleichen. Beim Soforthilfe-Antrag sollte man aber genau vorgehen und auf keinen Fall flunkern. Denn wer den Antrag bewusst falsch ausfüllt oder mehrere abschickt, begeht Subventionsbetrug.  Was bei bewusster Falschausfüllung droht und was Sie tun sollten, wenn Sie aus Versehen Ihren Antrag falsch oder doppelt ausgefüllt haben, zeigen wir Ihnen im Video.

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Nicht alle Kleinunternehmer machen wahrheitsgetreue Angaben

Firmenname, Steuernummer, Geschäftsadresse: In wenigen Minuten ist der Antrag auf Soforthilfe ausgefüllt. Doch nicht jeder Kleinunternehmer scheint wahrheitsgetreue Angaben zu machen, wie Behörden feststellen mussten. Laut dem NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sind etwa 20.000 von 340.000 Anträgen der Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständigen  zweifelhaft. Diese Zahl liegt zwar im einstelligen Prozentbereich, müsse aber nachgearbeitet werden. Wie Sie die Corona-Hilfsgelder beantragen können, zeigen wir Ihnen hier.

Zweiter Teil der Doku auf TV NOW: "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus"

Im zweiten Teil der Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus" auf TV NOW stellen wir die Frage: Wie besiegen wir Corona? Dafür gleichen die Autoren die verschiedenen Maßnahmen einzelner Länder rund um den Globus mit den aktuellen Empfehlungen von Forschern ab.