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Achterbahn nach Unfall vorerst nicht in Betrieb

Wagen der Polizei steht vor einer Achterbahn
Ein Wagen der Polizei steht auf dem Hamburger Dom vor einer Achterbahn. Foto: Frank Bründel/CityNews TV © deutsche presse agentur

Nach dem tödlichen Unfall eines Arbeiters ist die Achterbahn "Alpen Coaster" zur Eröffnung des Hamburger Doms am Freitag noch nicht freigegeben worden. "Das Gerät nimmt noch nicht den Betrieb auf", bestätigte eine Sprecherin der zuständigen Wirtschaftsbehörde. Wegen einer TÜV-Prüfung und den Ermittlungen von Polizei und Amt für Arbeitsschutz sehe es derzeit so aus, dass die Achterbahn nicht vor Montag öffnen könne. Beim Aufbau des Fahrgeschäfts war ein 44 Jahre alter Arbeiter aus Polen ums Leben gekommen. Er war bei einer Probefahrt von einem Schienenfahrzeug überrollt worden. Der Winterdom auf dem Heiligengeistfeld dauert vier Wochen.


Quelle: DPA

Der "Alpen Coaster" ist den Angaben zufolge eine Achterbahn mit einer Gesamthöhe von 24 Metern und einer Schienenlänge von rund 500 Metern. Er biete den Gästen eine rasante Berg- und Talfahrt ohne Looping, heißt es auf der Internetseite des Doms. Die Schlittenwagen für jeweils vier Personen passierten zahlreiche Steilkurven.

Im Sommer hatte es bereits einen Unfall mit dem "Alpen Coaster" gegeben. Auf dem Würzburger Volksfest Kiliani waren zwei Wagen zusammengestoßen. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Wie die Ermittlungen ergaben, war Unfallursache eine Fehlbedienung.


Quelle: DPA

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