Acht Folteropfer in Mexiko entdeckt

11. Februar 2016 - 13:58 Uhr

Acht erschossene Folteropfer hat die Polizei im Norden Mexikos entdeckt. Wie die Behörden mitteilten, wurden die Männer in den Kopf geschossen und wiesen Spuren von "schwerer Folter" auf. Die noch nicht identifizierten Leichen wurden auf einer Landstraße im Bundesstaat Chihuahua entdeckt, sagte ein Sprecher de Staatsanwaltschaft. Bei den Leichen sei eine Nachricht von einer Drogenbande gefunden worden.

Weiter teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass nahe der Stadt Ciudad Juárez die skelettierte Überreste von mehreren Leichen entdeckt wurden. Die Behörden vermuten, dass die Opfer vor etwa zwei Jahren starben. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Seit Dezember 2006 sind im mexikanischen Drogenkrieg nach inoffiziellen Schätzungen über 60.000 Menschen ums Leben gekommen.