Bottas schon wieder mit neuem Motor

Abu Dhabi: Vettel im letzten Training weit zurück - Verstappen überrascht Mercedes

F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Final Practice
F1 Grand Prix of Abu Dhabi - Final Practice
© Getty Images, Bongarts, WTM

30. November 2019 - 12:35 Uhr

Ferrari weiter mit Sorgen

Sebastian Vettel hat seinen Rückstand auf die Mercedes-Überflieger im letzten Training vor dem Qualifying zum Grand Prix von Abu Dhabi (ab 13 Uhr, live bei RTL) nicht entscheidend verkürzen können und auch Red Bull fährt der Scuderia um die Ohren. Trotzdem haben die Roten noch Hoffnung.

Verstappen bezwingt die Silberpfeile

Max Verstappen fuhr in 1:36,566 Minuten die Bestzeit und setzte sich damit um hauchdünne 0,074 Sekunden vor dem immer schneller werdenden Lewis Hamilton und Valtteri Bottas (+0,089) durch. Letzterer überraschte erneut mit einem neuen Motor.

Vettel und Leclerc nur dritte Kraft

Wie so oft in dieser Saison hatte Ferrari große Probleme in kurvenreichen Teilen der Strecke. Im engen letzten Sektor verloren Vettel und Charles Leclerc ganze 0,4 Sekunden – nicht nur auf Mercedes, sondern auch auf die im Saisonfinale im stärker werdenden Red Bull.

So blieben Vettel (+0,444) und Charles Leclerc (+0,444) nur die Ränge fünf und sechs noch hinter Alex Albon (+0,361) im zweiten Red Bull. Immerhin: Ferrari konzentrierte sich weniger auf die Zeitenjagd als die Konkurrenz, im Fokus stand mehr die Rennabstimmung auf den härteren Mediumreifen, mit denen Ferrari ins Rennen starten will.

Bei Leclerc schraubte Ferrari zudem eine ganze Weile am Motor herum, bevor die Roten Entwarnung geben konnten.

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Bottas mit Motor-Power für 2020?

Anders sah das bei Bottas aus: Über Nacht tauschte Mercedes ein weiteres Mal sämtliche Motorenteile am Boliden des Finnen aus, nachdem ein pneumatisches Leck entdeckt worden war. Gerüchten zufolge wurden nun einige Komponenten verbaut, die Mercedes im kommenden Jahr einsetzen will.

Bottas' Strafversetzung ans Ende des Feldes hatte zuvor bereits festgestanden, weil die Silbernen nach dem Motorschaden in Sao Paulo bereits eine neue Antriebseinheit verbaut hatten.

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