Abstimmung: Gesetzentwurf zu neuem Besoldungsrecht

05. Mai 2021 - 5:21 Uhr

Schwerin (dpa/mv) - Um Bewerberinnen und Bewerber für eine Karriere in der Landesverwaltung zu gewinnen, soll das Besoldungsrecht in Mecklenburg-Vorpommern neu geregelt werden. Über einen entsprechenden Gesetzentwurf der Landesregierung wird am heutigen Mittwoch bei der Landtagssitzung in Schwerin (10.00 Uhr) abgestimmt. Dem Gesetzentwurf zufolge werden von 2020 bis 2030 landesweit etwa 12.000 der rund 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung das Renteneintrittsalter erreichen. Besonders gefragt seien Lehrer, Ärzte für das öffentliche Gesundheitswesen sowie IT-Fachkräfte. Mit dem Gesetz sollen die Einstiegsgehälter der Besoldungsgruppen A13, A14 sowie R1 erhöht werden. Die Landesregierung geht dadurch von Mehrkosten von knapp 2,3 Millionen Euro in diesem Jahr aus, im kommenden Jahr sind es rund 1,3 Millionen Euro.

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Quelle: DPA

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