Abgeordnete wollen Hunde mit in den Bundestag bringen

14. Juni 2013 - 17:23 Uhr

SPD-Politikerin Schmidt: "Mein Hund braucht mich und ich ihn"

Der Bundestag kommt auf den Hund: 15 Abgeordnete von SPD und Grünen haben sich nach einem Medienbericht an Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) gewandt, weil sie ihre Hunde künftig mit in das Hohe Haus bringen wollen. Dazu ist eine Änderung der Hausordnung nötig, die bislang nur Blindenhunde im Bundestag zulässt.

Schon bald könnten bei politischen Debatten im Bundestag Hunde durchs Bild laufen.
Schon bald könnten bei politischen Debatten im Bundestag Hunde durchs Bild laufen.
© dpa, Maurizio Gambarini

"Wir wollen die Bedeutung von Heimtieren im Arbeitsalltag fördern, auch im Deutschen Bundestag", sagte der Sprecher der Gruppe, Heinz Paula (SPD), der 'Bild'-Zeitung. In einem von Paula verfassten Brief wird Lammert gebeten, "dem Wunsch vieler Abgeordneter nachzukommen und die Hausordnung des Deutschen Bundestages dahingehend zu ändern, dass das Mitbringen von Hunden zulässig ist".

Mitstreiterin Silvia Schmidt (SPD) sagte: "Mein Hund ist mein Freund. Er braucht meine Nähe, und ich brauche seine." Der CDU-Politiker Franz-Josef Holzenkamp reagierte mit Kopfschütteln: "Den Anfang machen die Hunde. Irgendwann stehen dann die Hamsterkäfige im Plenarsaal oder streunen die Katzen durch den Bundestag?"