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Ab wann können sich Kinder erinnern? Wie Sie das Gedächtnis ihres Kindes fördern können

So fördern Sie das Gedächtnis Ihrer Kinder
So fördern Sie das Gedächtnis Ihrer Kinder Ab wann könen sich Kinder erinnern? 01:24

Die erste Erinnerung kann noch so klein und unbedeutend sein

Jeder hat sie: Diese eine erste Erinnerung, die einem für immer im Gedächtnis bleibt. Ob es das erste Eis oder das allererste Mal Dreiradfahren war - meistens führt uns das kleinste, harmloseste Erlebnis bis in die frühe Kindheit zurück. Doch ab wann entwickeln Kinder überhaupt ein Gedächtnis?

Die erste Erinnerung ab dem dritten Lebensjahr

Es sind die kleinen Dinge im Leben: Das erste Eis, die Gute-Nacht-Geschichten am Bett oder ein Marienkäfer, der auf der Hand landet. All das könnten Erinnerungen eines Dreijährigen sein – denn meistens sind gerade kleine Reize das, was Kindern im Gedächtnis bleibt. Erwachsene wundern sich da oftmals, dass sich ihr Nachwuchs noch an diese Erlebnisse erinnern kann, während man als Elternteil diese schon längst nicht mehr auf dem Schirm hat. Doch haben die Kleinen uns damit etwas voraus? Wissenschaftler sagen: Nein.

Als Erwachsene speichern wir Informationen und Erlebnisse nur kurzfristig ab und vergessen diese auch schnell wieder. "Kinder sehen anders auf die Umwelt und fokussieren auf andere Lebensinhalte. Sie nehmen selbst kleine Reize wahr, die wir Erwachsenen gar nicht bemerken", erklärt Dr. Thorsten Kolling im Interview mit dem Magazin 'Baby und Familie'. Die erste Erinnerung brenne sich bei den meisten im Alter von drei Jahren ins Gedächtnis ein. Bis zum sechsten Lebensjahr sind die Erinnerungen aber noch sehr bruchstückhaft. Sobald sich dann aber beim Einstieg in die Schule die Sprachkompetenz entwickelt, festige sich automatisch auch das Erinnerungsvermögen.

Alle wichtigen Fakten zur Erinnerung bei Kindern und wie Sie ihr Kind in dieser Hinsicht fördern können, sehen Sie im Video.

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