Das ändert sich zum 1. November 2017: Mindestlohn für Pflegekräfte gilt für alle

Pflegekräfte können sich ab dem 1. November freuen, denn der Mindestlohn gilt nun für alle Kräfte.
Pflegekräfte können sich ab dem 1. November freuen, denn der Mindestlohn gilt nun für alle Kräfte.
© Getty Images, Cecilie_Arcurs

31. Oktober 2017 - 16:05 Uhr

Neue Gesetze für Verbraucher ab dem 1. November 2017

Während sich die Pflegebranche auf den 1. November freut, müssen sich Autofahrer auf ungemütliche Veränderungen gefasst machen. Bußgelder werden nämlich ordentlich teurer.

Mindestlohn gilt für alle Pflegekräfte

Am 1. November 2017 tritt die Dritte Pflegemindestlohn-Verordnung in Kraft. Damit gilt der Pflegemindestlohn für alle Beschäftigten in der Pflegebranche. In allen Pflegebetrieben bekommen sie derzeit 10,20 Euro pro Stunde im Westen und 9,50 Euro pro Stunde im Osten.

Massive Bußgeld-Erhöhung für Smartphone-Nutzer

Wer im Auto unerlaubterweise zum Smartphone greift, darf künftig spürbar mehr zahlen: Das Bußgeld steigt von 60 Euro auf 100 Euro. Bei schweren Verstößen drohen sogar Fahrverbote und Geldbußen von bis zu 200 Euro. Beim Radfahren kostet die Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung 55 Euro.

Ebenfalls neu: Auch Tablets und E-Book-Reader fallen ab dem 01.11.2017 unter das Handyverbot. Videobrillen sind explizit verboten. Ausdrücklich erlaubt sind hingegen: die Sprachsteuerung, Vorlesefunktionen und sogenannte Head-up-Displays für Fahrzeug- oder Verkehrszeichen-Informationen.

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Wer sich verhüllt, muss 60 Euro zahlen

Wer beispielsweise plant sich im Halloweenkostüm hinters Steuer zu setzen, sollte in Zukunft zumindest die Gesichtsmaske ablegen: Es ist nicht mehr zulässig, sich mit mit Maske, Schleier und Haube hinters Lenkrad zu setzen, wenn dadurch das ganze oder wesentliche Teile des Gesichts verdeckt werden.

"Ein Vorstoß gegen die Vorschrift wird vorsätzlich begangen, weshalb die Strafe 60 Euro beträgt", heißt es bei der Bundesregierung. Ziel der Neuregelung in der Straßenverkehrsordnung sei es, eine effektive und heute vermehrt automatisierte Verkehrsüberwachung zu gewährleisten, indem die Identität des Kraftfahrzeugführers feststellbar sei.

Flugpassagiere dürften sich ab dem 1. November freuen

Warum sich jedoch ausgerechnet Flugpassagiere über die Gesetzesänderungen zum 01.11.2017 freuen dürften und welche Änderungen ebenfalls in Kraft treten, sehen Sie im Video!