"Blinder Passagier" in Aachen

Polizei findet blinden Hund im Regionalexpress - wo sind die Besitzer?

Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Mittwoch einen allein reisenden blinden Hund in Obhut genommen.
© Bundespolizeiinspektion Aachen

19. Juni 2020 - 9:59 Uhr

Ein Bahn-Mitarbeiter entdeckte den hilflosen Vierbeiner

In einem Zug in Aachen hat die Bundespolizei einen "blinden Passagier" der besonderen Art gefunden: In der Nacht zu Mittwoch nahmen die Beamten einen herrenlosen Hund, der fast nichts sehen kann, in ihre Obhut. Unklar ist noch, ob der Vierbeiner ausgesetzt wurde oder sich verlaufen hat.

Polizei sucht den Besitzer

Ein Bahn-Mitarbeiter hatte die Polizei über den alleinreisenden Hund informiert. Er saß in einer Regionalbahn im Abstellbahnhof das Aachener Hauptbahnhofs. Über die Leitstelle der Landespolizei erkundigten sich die Beamten, ob jemand seinen Hund vermissen würde. Weil sich darauf aber niemand meldete, brachte die Polizei den Hund in ein Aachener Tierheim. Der Vierbeiner soll laut Tierarzt etwa zwei Jahre alt sein und ist fast vollkommen blind. Wer den Hund erkennt, sollte sich direkt an das Tierheim der Städteregion Aachen wenden.