Mit Spürhund und Hubschraubern

A66: Motorradfahrer tödlich verunglückt: Polizei sucht stundenlang nach Leiche

Krankenwagen mit Blaulicht
Krankenwagen mit Blaulicht
© dpa, Lukas Schulze, lus axs olg nie

17. Juni 2019 - 11:03 Uhr

Augenzeugin findet Verunglückten nicht

Eine Frau beobachtet am frühen Samstagmorgen, wie ein Motorradfahrer auf der A66 bei Wiesbaden verunglückt. Sie will dem Mann helfen, kann ihn aber nirgendwo finden. Auch für die Bergungskräfte ist es der Beginn einer stundenlangen Suche.

Herrenloses Motorrad auf der Fahrbahn

Das Motorrad liegt auf der Verzögerungsspur zwischen den Anschlussstellen Nordenstadt und Erbenheim Richtung Rüdesheim. Aber wo ist der Fahrer? Selbst eine aufwendige Suche mit einem Man-Trailer und einem Hubschrauberführt zunächst zu keinem Ergebnis. Erst drei Stunden später fanden sie den Mann -  etwa 450 Meter entfernt hinter einer Schallschutzmauer. Der Fahrer sei den Verletzungen nach sofort tot gewesen, teilte die Polizei mit.

Fahrer zu schnell unterwegs

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 42-Jährige wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Er berührte die Mittelleitplanke, schleuderte nach rechts, fiel von seiner Maschine und schlug gegen eine Mauer. Ein Fremdverschulden wird bislang ausgeschlossen. Die A66 war während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten zwischen Wiesbaden-Nordenstadt und Wiesbaden-Erbenheim gesperrt. Es kam zu einem Stau.