A$AP Rocky bleibt vorerst hinter Gittern

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19. Juli 2019 - 15:03 Uhr

Trotz prominenter Unterstützung muss A$AP Rocky wohl noch für eine Weile hinter schwedischen Gardinen bleiben. Die Staatsanwaltschaft in Schweden will den Rapper für eine weitere Woche in Gewahrsam behalten

Seit dem 2. Juli sitzt A$AP Rocky (30) nun bereits in einem schwedischen Gefängnis, nachdem er von der Polizei in Stockholm in Folge eines Straßenkampfes in Gewahrsam genommen wurde. Und wie es aussieht, wird er noch mindestens eine weitere Woche dort ausharren müssen, während über sein weiteres Schicksal beraten wird.

Wird er angeklagt oder nicht?

Wie die 'Associated Press' berichtet, will die Staatsanwaltschaft in Schweden den Rocky, der mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers heißt, vorerst im Gefängnis behalten, bis entschieden ist, ob er wegen schwerer Körperverletzung angeklagt werden wird oder nicht. Der Anwalt Daniel Suneson hat das Gericht gebeten, A$AP Rocky noch bis 25. Juli in Haft zu behalten. Der Rapper war festgenommen worden, da er in einem Straßenkampf verwickelt war, bei dem ein Mann gewaltsam zu Boden geworfen wurde. Seinen Anwälten zufolge habe er jedoch aus Notwehr gehandelt. Um die Sache aufzuklären, arbeite man eng mit der Polizei zusammen, wie Daniel Suneson erklärte.

Sogar das Weiße Haus wird nun aktiv

Indes haben sich nicht nur viele Promis in den Fall um den inhaftierten Rapper eingemischt, sondern auch das Weiße Haus. Wie 'Page Six' berichtet, sollen Kim Kardashian (38) und Kanye West (42) Jared Kushner (38), Schwiegersohn und einer der Berater von US-Präsident Donald Trump (73), darum gebeten haben, bessere Bedingungen für A$AP Rocky auszuhandeln. Der soll angeblich unter "unmenschlichen Bedingungen" festgehalten werden. Die Aktion hatte offenbar Erfolg: "Jared hat erreicht, dass Rocky sofort in eine bessere Zelle verlegt wurde", sagte der mit dem Fall vertraute Pastor Darrell Scott dem Magazin. "Er war davor in einem echten Drecksloch."

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