90 Hunde aus Korea vor Kochtopf gerettet: US-Skifahrer Gus Kenworthy holt Tiere in Montreal ab

20. März 2018 - 11:55 Uhr

Emotionales Wiedersehen zwischen Gus und Hündin Beemo

Echt herzergreifend, was sich da am Flughafen von Montreal abgespielt hat: US-Skifahrer Gus Kenworthy schmiegt sein Gesicht an einen kleinen Hundewelpen, überschüttet die Hündin immer und immer wieder mit Küssen. Beemo und ihr Lebensretter sind endlich wieder vereint - es ist das erste Wiedersehen seit sich die beiden auf einer koreanischen Hundefarm das letzte Mal begegneten. Ein echtes Happy End, denn ohne Gus Kenworthy wären Beemo und 89 weitere Hunde im Kochtopf gelandet.

Gus Kenworthy will die Hunde aufpäppeln und vermitteln

Eine Medaille holte der US-Skifahrer bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang zwar nicht, aber er gewann durch seine besondere Rettungsaktion die Herzen zahlreicher Tierfreunde weltweit. Kenworthy bewahrte nämlich 90 Hunde, die in dem asiatischen Land als Delikatesse gelten, vor dem sicheren Tod.

Der 26-Jährige engagiert sich seit Jahren für den Tierschutz, er will die Hunde nun aufpäppeln und vermitteln. Nur Beemo hat schon ein Zuhause gefunden - bei dem Olympioniken und seinem Lebenspartner.

Schlimme Zustände in südkoreanischen Hundefarmen

Die hygienischen Zustände in den Hundefarmen sind miserabel, wie auch schon unsere Reporterin herausfand. Kot häuft sich in den Käfigen, zu fressen bekommen die Tiere abgekochte schimmelige Abfälle. Allein in Südkorea gibt es ungefähr 17.000 Hundefarmen, wo die Tiere bis zur Schlachtung aufgezogen werden.