700 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz stagniert

Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer in der Hand. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
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02. Dezember 2021 - 20:21 Uhr

Kiel (dpa/lno) - In Schleswig-Holstein sind am Donnerstag 700 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren etwas mehr als eine Woche zuvor (684), aber weniger als am Vortag (857). Wie aus den Daten der Landesmeldestelle weiter hervorgeht (Stand Donnerstagabend), sanken die maßgeblichen Inzidenzwerte erneut leicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel von 152,2 auf 151,0. Mit Blick auf die zurückliegenden Tage lässt sich eine Stagnation des Wertes feststellen. Er steht für die Zahl der erfassten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Im Vergleich der Bundesländer hat Schleswig-Holstein laut Robert Koch-Institut noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz.

Die Hospitalisierungsinzidenz sank von 3,71 am Mittwoch auf 3,26. Sie besagt, wie viele Corona-Kranke innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Menschen in Kliniken kamen. 189 Corona-Patienten lagen im Krankenhaus - 6 weniger als am Vortag.

Die Zahl der registrierten Corona-Todesfälle nahm um 2 auf 1805 seit Beginn der Pandemie zu. Auf den Intensivstationen lagen am Donnerstag 53 Patienten (minus 2 zum Vortag) im Zusammenhang mit Corona, 25 davon mussten beatmet werden (minus 3).

Im Kreis Herzogtum Lauenburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 241,0 erneut am höchsten im Land. Dahinter folgen weiterhin Lübeck mit 207,1 und der Kreis Pinneberg 188,9. In all diesen Regionen sank die Zahl seit Mittwoch. Im Kreis Dithmarschen ist der Wert mit 84,8 weiterhin am niedrigsten. Es bleibt der einzige Kreis mit einer Inzidenz unter 100.

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Quelle: DPA