Sommer-Highlights im Norden und Osten

7-Tage-Wettertrend: Schauer, Gewitter und immer wieder Unwettergefahr

30. Juli 2021 - 16:40 Uhr

Wie wird das Wetter in den kommenden 7 Tagen?

Wenn jetzt Mitte oder Ende September wäre, würde sich wohl niemand über das Wetter beschweren. Bis 25 Grad, Sonnenschein und Wolken im Wechsel, Gewitter und auch mal ein bisschen mehr Wind. Das würde passen. Aber es ist Hochsommer und die Wetter-Mixtur wird auch noch um Unwetter mit heftigen Regengüssen, Hagel und Sturmböen ergänzt. Sommerwetter wollen viele anders haben. Also: Wann dreht der Sommer auf?

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Samstag: Kühl, windig, gewittrig, aber auch freundlich

Der Tag ist in der Mitte Deutschlands ganz brauchbar. Meist ist es zwar recht windig, dafür trocken und schön. Anders sieht es abseits davon aus: Ganz im Süden sind gewittrige Regenschauer unterwegs, aber nicht in dem Maße wie am Freitag. In der Nordwesthälfte ist es besonders windig mit teils kräftigen und mitunter gewittrigen Regengüssen. Dort an der See und am Alpenrand ist es mit 19 Grad am kühlsten, im Nordosten sind bis zu 26 Grad drin.

Regenradar: Hier wird es nass, dort bleibt es trocken

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Sonntag: Herbst im Süden und sonst auch kein Sommer

Am schönsten mit längerem Sonnenschein wird es im Nordosten. Aber auch dort gibt's nicht mehr als 22 Grad. Das ist kein Sommertag mehr. In der Nordwesthälfte ist es wechselhaft mit Wolkenlücken und nur gelegentlichen Schauern und Gewittern. Heftiger kommt es für den Süden und Südosten, denn dort kommt teils gewittriger Dauerregen runter und die Temperaturen bleiben zwischen 15 und 19 Grad hängen. An den Alpen können innerhalb von 24 Stunden weitere 20 bis 50 Liter Regen auf den Quadratmeter runter kommen.

Sonnenschein am Sonntag: Die Sonne hält sich schwer zurück

Es sieht mau aus mit Sonnenschein am Sonntag.
Besonders im Süden und Südosten hat es die Sonne am Sonntag schwer.
© wetter.de

Montag: Wechselhaft bei 17 bis 23 Grad

Die Unwetter machen jetzt Pause und im Süden kommt wieder etwas mehr Wärme an. Im Südwesten erinnern die 23 Grad wenigstens etwas mehr an Sommer als an Herbst, wie die 15 bis 19 Grad am Tag zuvor. Mit 17 Grad muss man sich in den östlichen Mittelgebirgen begnügen. Ziemlich sonnig ist es im Norden und Süden, allerdings weht an der Küste ein für die Jahreszeit recht ruppiger Wind. In der Mitte gibt's mehr Schauer und in den östlichen Mittelgebirgen mischen auch wieder Gewitter mit.

Dienstag: Die nächsten Gewitter machen sich bereit

Im Südwesten und Osten kann zunächst Hoffnung aufkeimen: Die Temperaturen ziehen nochmal um ein, zwei auf 24 Grad an und es ist lange sonnig. Aber zum Abend hin können von Südwesten schon die nächsten, auch heftigen Gewitter anrücken. Auch im großen Rest des Landes ist der Sommer eher getrübt mit Schauern und Gewittern und mageren Temperaturen. Am besten kommt noch der Norden weg, wo es voraussichtlich trocken bleibt. 18 Grad werden's in kühlen Eifel.

Mittwoch: Ohne Schauer und Gewitter geht es nicht

Es bleibt bei einem erhöhten Gewitterrisiko in der Mitte und im Süden Deutschlands. Im Norden bleibt es voraussichtlich trocken und die Sonne kommt am besten zum Zuge. Im Hotspot Osten geht's immerhin rauf auf 25 Grad, in den meisten Regionen reicht es dagegen nur für 18 bis 22 Grad.

Donnerstag und Freitag: Durchwachsen mit Gewittern

Anstatt dass sich der Sonnenschein vom Norden her auf ganz Deutschland ausbreitet, wird es jetzt auch im Norden wechselhafter. Sonne, Wolken, Schauer und einzelne Gewitter machen die Zeit zwar abwechslungsreich, aber Outdoor- und andere Ferien-Aktivitäten nicht gut planbar. Das Wetter tritt auf der Stelle. Der Sommer dreht überhaupt nicht auf. Zumindest nicht in Deutschland.

Eigentlich müsste es jetzt heiß sein, denn die Hundstage sind da

Der Begriff Hundstage kommt vom Sternbild "Großer Stern"
Die Hundstage haben eigentlich nichts mit den lebendigen Vierbeinern gemein, sondern mit einem Sternbild
© picture-alliance / dpa, Andreas Lander

Ursprünglich – das heißt in diesem Fall zu Zeiten der griechischen Antike – war damit der Aufgang des Sternbildes "Großer Hund" (Sirius) gegen Ende Juli gemeint. Im Laufe der Jahrtausende hat sich dieser Aufgang dann zwar um etwa 4 Wochen nach hinten verschoben. Der Begriff "Hundstage" hat sich aber für den Zeitraum vom 23. Juli bis zum 23. August gehalten. Meteorologisch gesehen bringt diese Zeit oft den Höhepunkt des Hochsommers.

Hier weiterlesen: Alle Infos über die Hundstage

Temperaturvorhersage für die nächsten 14 Tage

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(ctr)

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