Nach der Polarluft mit Schnee und Frost wird's ruhig

7-Tage-Wettertrend: Dann wird der Kampf Sonne gegen Nebel spannend

20. Oktober 2021 - 20:15 Uhr

Wie wird das Wetter in den kommenden 7 Tagen?

Jetzt kommt aus dem Nordwesten polare Meeresluft nach Deutschland. Schnee, Frost und Bodenfrost mischen wieder mit. Pünktlich zum Wochenende beruhigt sich die Wetterlage und bietet uns das schon bekannte Schauspiel mit Nebel und Sonne als Darstellern. Wer die Hauptrolle bekommt, ist noch ungewiss. Das Gastspiel ist aber auch ohnehin nur ein kurzer Auftritt, denn mit der neuen Woche wird es wieder abwechslungsreicher mit Wind und Schauern. Hier die Details.

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Donnerstag: Sturm über Deutschland

Der Herbststurm HENDRIK ist da. Im Westen, Südwesten und über der Mitte fegt er als erstes heftig, dann verlagert sich das Hauptwindfeld in den Osten und Nordosten. Sturmböen bis ins Flachland sind möglich. Viele Wolken, einige Regenschauer und Gewitter im Norden und Westen machen die Angelegenheit noch ungemütlicher. Im Südosten kommt dabei noch am häufigsten die Sonne durch. Bei dieser herbstlichen Vorstellung kühlt es natürlich ab. Die Temperaturen liegen nur noch zwischen 11 Grad im Westen in der Eifel und 18 Grad im Osten in der Lausitz.

Sturmlage am Donnerstag: Orkanartige Böen sind möglich

Die Windspitzen am Donnerstag
Die Wetterprognose zeigt einen ziemlichen windigen Donnerstag. Bäume können umfallen, Äste abbrechen, Dachziegel herunterfallen.
© wetter.de

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Freitag: Die Kälte ist da - Schnee bis in die Mittelgebirge

Sturm HENDRIK ist fast durch, schickt aber immer noch stürmische Böen und Sturmböen in den Norden und Osten des Landes. Es ist mächtig abgekühlt. Nur noch 7 Grad im Erzgebirge und 13 Grad am Oberrhein, und der Rest dazwischen. Nördlich der Mittelgebirge wird es nass, teils mit Graupel und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter. Schneeschauer auf den Gipfeln der Mittelgebirge werden am ehesten in der Nacht auf Samstag fallen. In der Südhälfte kommt öfter die Sonne durch und es bleibt trocken.

Temperaturen am Freitag: Sehr frisch

Temperaturen am Freitag: Herbstlich frisch,
Es ist mächtig abgekühlt. Der Freitag ist rund 10 Grad kälter als der Mittwoch.
© wetter.de

Samstag: Wieder ruhiges Hochdruckwetter

Es kehrt wieder Ruhe ein, ruhiges Herbstwetter ist angesagt, nur im Nordosten wehen noch ein paar vorwitzige starke Windböen. Vor allem vom Westen bis nach Sachsen und in die Oberpfalz bedeutet ruhig, leider oft trüb, zähe Wolken und stellenweise Nieselregen. Ganz im Süden und im Nordosten sind die besten Chancen auf längeren Sonnenschein. Die Temperaturen verharren auf dem kühlen Niveau zwischen 7 und 13 Grad. Im Süden können die Nächte jetzt wieder mit Frost oder zumindest Bodenfrost aufwarten.

Sonntag: Sonniger und etwas wärmer

Ruhiges und trockenes Hochdruckwetter wie schon an vielen Wochenenden zuvor. Zuerst gibt es oft Nebel, der sich Im Vormittagsverlauf meist auflöst und dann kommt oft die Sonne raus. Es wird etwas wärmer mit meist 10 bis 15 Grad. Wo die Sonne nicht genug Kraft hat, bleibt es im Dauergrau kühler, in Südbaden sind auch mehr als 15 Grad möglich.

Die Gefahr von Frost ist im Süden Deutschlands am größten

Frostgefahr in Deutschland: Die Temperaturen gehen besonders nachts wieder in den Keller.
Es wird wieder kalt in Deutschland: Wo kann es am Wochenende Frost geben?
© wetter.de

Montag: Von Westen neuer Regen

In der Südhälfte und im Osten dauert das ruhige Herbstwetter an. Nach dem üblichen Nebel am Morgen kann es ganz freundlich werden und trocken bleiben. Von Westen und Nordwesten verdichten sich die Wolken immer mehr und es kommt neuer Regen auf. Es wird wieder etwas wärmer: 9 bis 15 Grad, im Südwesten bis 18 Grad.

Weitere Aussichten: Herbstlich

Das Hochdruckwetter hält nicht durch. Der Herbst zieht jetzt wieder rauere Seiten auf. Es wird wechselhaft und immer mal wieder windig. Die Temperaturen kommen meist auf Höchstwerte zwischen 10 und 15 Grad.

Temperaturvorhersage für die nächsten 14 Tage

Noch mehr Wetter

Wer es nicht abwarten kann:

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(ctr)