Wetterumschwung droht!

7-Tage-Wettertrend: Kühler Altweibersommer mit Bodenfrost, dann steigt die Sturmgefahr

18. September 2021 - 15:08 Uhr

Wie wird das Wetter in den kommenden 7 Tagen?

Der Sonntag schenkt uns meist ruhiges Frühherbstwetter. Zeitweise lässt sich auch die Sonne blicken. Freundlich geht es ebenfalls in die nächste Woche – aber die Temperaturen gehen weiter zurück. Wir schauen uns die Prognosen genau an und lassen uns vom Meteorologen erklären, ob wir von "Altweibersommer" sprechen können, obwohl jetzt der Bodenfrost immer näher kommt. Zudem droht am Ende der Woche direkt der erste Herbststurm.

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Regen am Wochenende? Das sagen die Wettercomputer

Prognose für die Regensummen am Wochenende
Hier sieht man die Gebiete, an denen wir mit Niederschlägen am Wochenende rechnen müssen.

Sonntag: Ganz im Süden Regen und Gewitter

Sobald sich der Nebel aufgelöst hat, scheint am Sonntag häufiger die Sonne. Auch im Nordosten werden die Wolkenlücken zahlreicher als noch am Samstag und es bleibt trocken. Dafür ziehen in den Süden (vor allem Richtung Schwarzwald und Alpen) im Laufe des Tages dichtere Wolken mit Regen und einzelnen Gewittern, die unter Umständen auch kräftiger sein können. Es wird zudem insgesamt herbstlich kühl mit Temperaturen zwischen 12 und 19 Grad. Etwas milder bleibt es vom Rheinland bis zum Rhein-Main-Gebiet mit 21 bis 22 Grad.

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Montag und Dienstag: Recht freundlich

Auch am Montag sind im Süden noch Regen und Gewitter am Start. Über der Mitte und im Norden wird es überwiegend freundlich und trocken. Die meiste Sonne gibt es im Nordwesten und Westen. Die Temperaturen bleiben unverändert bei 12 Grad im Bergland und 20 Grad am Oberrhein. Meistens jedoch zwischen 15 und 18 Grad.

Am Dienstag geht das Regenrisiko auch im Süden zurück und es wird trockener. Meist gibt es ruhiges und zeitweise sonniges Altweibersommerwetter mit etwas Nebel am Vormittag und Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad.

Interessant werden allerdings auch die Temperaturen in der Nacht. Die Tiefstwerte sind oft einstellig, im Bergland nur wenige Plusgrade, was wiederum dem Frost direkt am Boden die Türen öffnet.

Freundliche Wetter-Aussichten am letzten Sommertag: Der Sonnenschein ist relativ gleichmäßig verteilt

Wettervorhersage der Sonnenstunden für Deutschland
Die Wettervorhersage für den letzten Sommertag zeigt gut verteilten Sonnenschein.
© wetter.de

Mittwoch: Kalendarischer Herbstbeginn vielleicht sogar mit Bodenfrost

Am Mittwoch ist kalendarischer Herbstbeginn. Die Prognose liefert passend dazu kalte Temperaturen am frühen Morgen: Bei 4 bis 9 Grad ist örtlich Bodenfrost nicht ausgeschlossen.

Der Tag verläuft vielerorts trocken und es gibt noch ein wenig mehr Sonne als am Dienstag. Die Temperaturen steigen ganz leicht an auf 13 Grad an der Ostsee und im Erzgebirge und bis zu 21 Grad am Oberrhein.

Die Höchstwerte für den kalendarischen Herbstanfang
Wetterprognose: Die Tageshöchstwerte liegen am Mittwoch teils über 20 Grad.
© wetter.de

Ab Donnerstag wird es wechselhafter und windiger

Ab Donnerstag wird es wahrscheinlich von Nordwesten her zunehmend wolkig, nass und windig. Nur im Südosten ist es noch länger schön. Die Temperaturen steigen kurz etwas an mit 16 bis 23 Grad am Donnerstag, am Freitag liegen sie dann schon wieder nur bei 16 bis 21 Grad.

Prognose: Sturmgefahr am Freitag

Sturm und Wind am Freitag, 24.09.2021
Am Freitag besteht im Nordwesten Sturmgefahr
© wetter.de

Altweibersommer oder nicht?

Reichen die Prognosen für einen Altweibersommer? Meteorologe Martin Pscherer erklärt: "Die nächste Woche hat schon viel von Altweibersommer. Als solchen bezeichnet man eine stabile Hochdrucklage zwischen Mitte September und Oktober, die sich sowohl durch kühle und neblige Morgenstunden als auch längere sonnige Phasen auszeichnet. Stellenweise stören zwar vor allem zu Beginn der neuen Woche noch ein paar Schauer und auch in Sachen Sonne und Temperaturen ist teilweise noch Luft nach oben, aber besonders zum Mittwoch hin werden auch diese Einschränkungen weniger."

Temperaturvorhersage für die nächsten 14 Tage

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Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen immer und überall

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(cli und oha)

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