20. April 2019 - 15:29 Uhr

Nach dem am Osterwochenende die ersten Sommertage erreicht wurden, könnten in der neuen Woche weitere hinzukommen. Die Hochdruckzone über Osteuropa bleibt weiterhin bestehen und verlagert sich etwas Richtung Süden. Dann könnte mit einer südlichen Strömung ein neues Sommerintermezzo auftreten. Es wird aber nicht überall sommerlich.

Schauerrisiko steigt zur Wochenmitte

An Ostermontag wird es erneut sehr freundlich. Die Sonne scheint von früh bis spät. Am Nachmittag können in den Südwesten ein paar harmlose Schleierwolken reinziehen. Dadurch erscheint der Himmel eventuell etwas milchig trüb. Die Höchstwerte erreichen 12 Grad an der Ostseeküste und bis 27 Grad gibt es am Niederrhein. Nach einem nur unwesentlich kühleren Dienstag mit ebenfalls viel Sonnenschein, strömt am Mittwoch in den Südosten noch wärmere Luft. Dadurch wird es dort sommerlich warm und die nächsten Sommertage werden auftreten. Im übrigen Land wird es zunehmend wolkiger. Neben den zahlreichen Schleierwolken, können  Schauer häufiger auftreten. Besonders im Nordwesten und Nordosten steigt das Schauerrisiko an.

Donnerstag: Bis 27 Grad, dann kommt die Kaltfront

Zur Mitte bzw. Ende der Woche wird es sogar noch wärmer. In Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden frühsommerliche Werte mit 26 bis maximal 27 Grad erreicht. In diesen Regionen scheint auch verbreitet die Sonne. Im Westen könnte sich die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes über den Britischen Inseln nähern. Damit verbunden wären kräftige Schauer – stellenweise auch mit Blitz und Donner in der Westhälfte. Die Temperaturgegensätze nehmen etwas zu. Im Westen und der Mitte werden oft 22 Grad erreicht. Dagegen sind in der Osthälfte bis 27 Grad drin.

Am Freitag könnte es durch den Kaltfrontdurchgang deutlich kühler werden. In großen Teilen von Deutschland dürften nach dem jetzigen Stand nicht mal mehr die 20-Grad-Marke mehr erreicht werden. Es ist eben doch nur Frühling und nicht Sommer!