In einer Woche eine Kleidergröße weniger

Zitronendiät: Abnehmen mit der Fastenkur

Schmeckt lecker: Die erfrischende Zitronenlimonade ist bei der Zitronendiät sehr wichtig
Schmeckt lecker: Die erfrischende Zitronenlimonade ist bei der Zitronendiät sehr wichtig
© deutsche presse agentur

25. Oktober 2021 - 12:29 Uhr

Abnehmen mit der Zitronendiät: So geht's!

Sie möchten schnell ein paar Kilo verlieren und in wenigen Tagen möglichst gut aussehen, etwa, weil ein besonderer Anlass ansteht? Einige Hollywood-Stars schwören auf die Zitronendiät, um schnell so viele Pfunde wie möglich purzeln zu lassen. Aber was genau steckt dahinter?

Die Zitronendiät bringt neben dem Gewichtsverlust auch noch andere Vorteile mit sich

Bei der Zitronendiät geht es nicht nur ums Abnehmen - auch der Gedanke, seinen Körper entgiften zu wollen, spielt eine wichtige Rolle. Zudem wirkt die Zitronendiät wie eine wahre Vitamin-C-Bombe, die Ihre Haut zum Strahlen bringt und dafür sorgt, dass Sie sich in Ihrem Körper rundum wohlfühlen.

Ganz wichtig: Darauf kommt es bei der Zitronendiät an

Saftige Zitronen erkennt man an ihren großen Poren..
Frische Zitronen sollen bei der Zitronendiät nicht nur Fettpolster verschwinden, sondern auch die Haut erstrahlen lassen.
© deutsche presse agentur

Die Zitronendiät funktioniert wie eine Fastenkur und beinhaltet sieben wichtige Vorgehensweisen; an jedem Tag der Woche wird sich auf eine andere Vorgehensweise konzentriert.

Besonders wichtig ist es während der Diät, den ganzen Tag über viel zu trinken - neben Wasser gibt es eine selbstgemachte Zitronenlimonade, um den Körper zu entschlacken und die Verdauung anzuregen. Aber auch Kräutertee und hausgemachte Gemüsesuppen sind durchaus erlaubt.

Auf dem Speiseplan stehen leichte Mahlzeiten in Form von viel frischem Obst und Gemüse, gedämpftem Fisch und Vollkornprodukten. Hungern müssen Sie bei der Zitronendiät keineswegs - achten Sie aber darauf, WAS Sie essen und greifen Sie zu frischen, nährstoffhaltigen Lebensmitteln statt zu ungesunden Fertiggerichten und Zucker. So soll man angeblich sogar bis zu einer Kleidergröße innerhalb von sieben Tagen verlieren.

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Bevor es losgeht: So leicht macht man die Zitronenlimonade selbst

Das Rezept für die selbstgemachte Zitronenlimonade ist ganz einfach. Das brauchen Sie für die gesunde Erfrischung:

  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 30cl gefiltertes Wasser
  • 2 TL Ahornsirup
  • eine Prise Cayenne-Chili* 🛒

Alle Zutaten zusammen in ein Glas geben und genießen! Dieses Rezept wird Sie die gesamte Diät durch verfolgen, weil Sie den Zitronensaft jeden Tag trinken.

Montag: So sieht der 1. Tag der Zitronendiät aus

Gleich nach dem Aufstehen trinken Sie die Zitronenlimonade mit gefiltertem, warmem Wasser. Der Zitronensaft und das Wasser regen dabei die Verdauung an, was wiederum den Entschlackungsprozess fördert und den Hunger stillt.

Essen Sie nur leichte Nahrungsmittel, wie Salat mit Bohnen und Linsen oder Rohkostgemüse. Ein gegrillter Fisch mit Zitronensaft und dampfgegartem Gemüse ist auch in Ordnung.

Zwei Stunden vor dem Schlafengehen müssen Sie auf jeden Fall wieder ein Glas lauwarme oder heiße selbstgemachte Zitronenlimonade trinken.

Dienstag, Tag 2 der Zitronendiät: DAS ist wichtig

Obstsalat in einer Glasschale
Helferlein bei der Zitronendiät: Ein Obstsalat für zwischendurch, mit ganzen, frischen Früchten stillt den Hunger.
© Carmen Steiner

Das Motto an Tag 2 der Zitronendiät lautet: Den Körper mit richtig viel Vitamin C versorgen. Essen Sie am Dienstag fünf Obst- und Gemüsesorten und trinken Sie dazu immer wieder die Zitronenlimo, die Sie am ersten Tag bereits kennengelernt haben.

Wenn Sie Probleme dabei haben sollten, auf die fünf Einheiten zu kommen, können Sie das Obst auch gut unters Müsli mischen. Auch Trockenfrüchte sind hierbei in Ordnung. Rohkostobst eignet sich darüber hinaus gut, um das kleine Hungergefühl zwischendurch zu bekämpfen.

Tag 3 der Zitronendiät bricht an: Das steht mittwochs im Fokus

Am dritten Tag der Diät steht der Blutzuckerspiegel im Fokus. Damit der aufgenommene Zucker aus der Nahrung in der Diät nicht sofort als Fettdepot angelagert wird, muss der Blutzucker reguliert werden. Um ihn den ganzen Tag über auf einem niedrigen Niveau zu halten, sollte man sich einem ordentlichen Frühstück widmen. Nehmen Sie zu jeder Mahlzeit Eiweißprodukte zu sich und vergessen Sie auch das übliche Glas Zitronensaft nicht.

Speisen können ab jetzt auch immer mit zwei bis drei Teelöffeln Zitronensaft gewürzt werden. Auch Zitronenschale als Abrieb darf ins Essen gemischt werden. Bei der Essensauswahl sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass die Nahrungsmittel einen niedrigen glykämischen Index haben und ballaststoffreich sind. Der sogenannte glykämische Index gibt an, wie schnell und stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Kohlenhydraten ansteigt. Wir wollen den Blutzuckerspiegel bei der Zitronendiät senken lassen, weswegen vermehrt Nahrungsmittel wie unter anderem Reis, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan stehen und leere Kalorien vermieden werden sollten.

Welche Lebensmittel solche "leeren Kalorien" enthalten, erfahren Sie hier.

Donnerstag heißt es: Weniger Zucker!

An Tag 4 der Zitronendiät sollten Sie noch einmal deutlich weniger Zucker konsumieren. Warum? Zucker regt die Insulinproduktion an und steigert damit den Heißhunger auf kalorienreiche Lebensmittel. Das wiederum fördert den Fettaufbau und belastet die Leber. Darum sollten Sie, um den Appetit zu hemmen, erneut Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen. Dazu gehören neben Vollkornbrot auch Reiswaffeln und Haferkekse.

Verzichten Sie zudem auf Süßstoff zum Süßen. Das gilt auch für Honig oder Ahornsirup, denn darin ist viel Zucker enthalten, der vermieden werden soll. Wer trotzdem etwas Süßes für zwischendurch braucht, sollte auf Früchte zurückgreifen und diese am besten mit Nüssen, Mandeln oder Kernen kombinieren, da sie – im Gegensatz zu Süßigkeiten – nicht dafür sorgen, dass ein Gefühl von Heißhunger ausgelöst wird.

Buch-Tipps der Redaktion zu zuckerarmer Ernährung

Freitag: Vergessen Sie bei der Zitronendiät trotzdem nicht die Fettzufuhr!

Öl und Nüsse liefern bei einer Diät wichtige Fette, die der Körper braucht.
Fette nicht vergessen! Öl und Nüsse eignen sich bei Diäten besonders gut für die Fettzufuhr im Körper.
© imago images/Panthermedia, zidi via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Auch wenn es sich bei der Zitronendiät um eine Diät handelt, bei der einige Nahrungsmittel, wie zum Beispiel zuckerhaltige Speisen, natürlich tabu sind, muss die Fettzufuhr geregelt und weiterhin aufrecht erhalten werden. Denn: 25 Prozent unseres täglichen Energiebedarfs werden dadurch abgedeckt. Wer also zu fettarm isst, leidet schnell unter Stimmungsschwankungen, Hautproblemen und Gelenkschmerzen.

Trotzdem sollten eher "gute Fette" verspeist werden, die beispielsweise in Nüssen, Samen, Fisch, Rapsöl stecken. Aber auch extra natives Olivenöl kann beim Essen verwendet werden, da es viele ungesättigte Fettsäuren besitzt. Fettes Fleisch, Milchprodukte und Butter sollten nur eingeschränkt auf den Tisch kommen.

Nicht vergessen: Auch freitags muss über den Tag verteilt immer wieder viel Wasser getrunken werden. Zitronensaft nicht vergessen!

Die Zitronendiät ist fast geschafft: Das steht am Samstag an

An dieser Stelle ist es nochmal wichtig zu betonen, dass bei der Zitronendiät frische Nahrungsmittel und Vollkornprodukte essentiell sind, damit diese Diät-Variante auch funktioniert. Daher sollten diese Lebensmittel weiterhin auf dem Speiseplan stehen. Und der Sinn dahinter leuchtet ein: In naturbelassenen Nahrungsmitteln stecken viel mehr Nährstoffe als in Fertiggerichten. Denn diese enthalten oftmals Konservierungsstoffe, versteckten Zucker oder künstliche Zusatzstoffe, die Ihre Verdauung beeinträchtigen, die Leber überlasten und den Organismus davon abhalten können, effektiv Fett zu verbrennen.

Greifen Sie darum am sechsten Tag der Zitronendiät zu selbstgemachten Fruchtsäften, Suppen oder Kompott mit frischem Obst und Gemüse. Auch am Samstag gilt: Trinken nicht vergessen!

Am Sonntag wird die Verdauung genauer unter die Lupe genommen

Nach sechs Tagen des Teilfastens widmen wir uns nun der Verdauung. Der Stoffwechsel muss angekurbelt werden, denn der ist dafür verantwortlich, dass die Kilos purzeln. Einige Dinge gilt es auch beim Essen zu beachten: Nehmen Sie sich für Ihre Mahlzeiten viel Zeit und achten Sie darauf, regelmäßig zu essen. Außerdem sollte das Essen möglichst lange gekaut werden, damit es mit viel Speichel vermischt wird. Wenn Sie abends schon sehr müde sind, sollten Sie keine Mahlzeit mehr zu sich nehmen.

Ein Fehler, der gerne gemacht wird, ist das Fernsehen während des Essens. Auch lange Gespräche sollten vermieden werden, weil es zu sehr ablenkt. Sind Sie anfällig dafür, nach dem Essen noch eine Runde naschen zu wollen, machen Sie am besten vor einer möglichen Nachspeise eine Pause von rund 20 Minuten, denn so lange braucht das Gehirn, um zu signalisieren, wie es um das Hungergefühl steht. Meist stellt man so fest, dass man eigentlich bereits satt ist.

Die Übergangsphase nach der Zitronendiät

Nun haben Sie eine Woche erfolgreich die Zitronendiät durchgehalten. Wenn Sie immer fleißig den Zitronensaft getrunken haben und auf Ihre reduzierten Essgewohnheiten geachtet haben, sollten Sie schon erste Erfolge verzeichnen können. Um den Effekt so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, gewöhnen Sie den Körper langsam an Alltagsnahrung. Burger, Döner oder Lasagne sind erst einmal tabu.

Idealerweise sollten Sie sich auch weiterhin von viel frischer Kost und Vollkornprodukten ernähren, aber bei Heißhunger auf Pizza halten Sie sich lieber noch eine Weile zurück. Außerdem sollten Sie nun vermehrt Sport treiben, denn auch das kurbelt den Stoffwechsel und damit die Verdauung an.

Schritt für Schritt wieder an "normale" Lebensmittel gewöhnen

Eine Frau bereitet sich in der Küche ein gesundes Frühstück, bestehend aus Müsli und Joghurt, zu.
Achten Sie nach der Zitronendiät auf Schonkost, um den verhassten Jojo-Effekt zu vermeiden.
© imago images / Westend61, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die ersten drei Tage nach der Zitronendiät steht zum Frühstück frisch gepresster Orangensaft auf dem Speiseplan, oder Wasser. Mittags gibt es eine selbstgekochte Gemüsesuppe aus frischem Gemüse. Zum Abend hin sind Salat, Gemüse oder Obst erlaubt. Tabu sind hingegen Fisch, Fleisch, Eier, Brot, Kaffee und Milch.

Ganz wichtig noch: Vor allem am Anfang sollten kleine Portionen gegessen werden. Am vierten Tag nach der Diät darf eigentlich wieder normal gegessen werden, besser wäre allerdings eine weiterhin Schonkost, bestehend aus zum Beispiel Orangensaft, Salat, Obst und Gemüse sowie der selbstgekochten Gemüsesuppe, sonst kann es ganz schnell zum verhassten Jojo-Effekt kommen. Der Körper benötigt diesen langsamen Übergang auf normale Ernährung, um sich weiterhin an die Umstellung zu gewöhnen.

Video: Was taugt das Wundermittel Zitronenwasser wirklich?

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