500 Zuschauer feiern: Kaiserslautern auf Aufstiegskurs

Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
Ein Fußball liegt auf dem Spielfeld. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild
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16. Januar 2022 - 10:09 Uhr

Kaiserslautern (dpa/lrs) ? Das dicke sportliche Ausrufezeichen des 1. FC Kaiserslautern ließ die 500 zugelassenen Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion lautstark feiern. Beim 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen den direkten Drittliga-Rivalen SV Meppen zeigten die Pfälzer nicht nur eine extrem starke Leistung, sondern untermauerten auch ihren Status als Aufstiegsanwärter. Die so sehr ersehnte Zweitliga-Rückkehr wird nach Spielen wie diesem am Samstag immer greifbarer.

Beim Topspiel legte der FCK einen Traumstart hin. Boris Tomiak in der 7. Minute und Kapitän Hendrick Zuck nur 73 Sekunden später sorgten für die schnelle 2:0-Führung der Roten Teufel. "Nach den zwei frühen Toren waren wir natürlich sofort im Spiel drin. Wir wollten Meppen mitspielen lassen, um dann auf die Umschaltsituationen gehen zu können", sagte FCK-Trainer Marco Antwerpen nach dem zehnten Saisonsieg seines Teams.

In der Halbzeitpause habe man dann angesprochen, dass man auf das dritte Tor gehen wolle, so der Coach. Sein Team hatte wohl gut zugehört und legte nach Wiederbeginn direkt nach. Erneut Zuck (50.) und Mike Wunderlich (61.) entschieden die Partie schon früh im zweiten Spielabschnitt. "Das hat auch uns an der Seitenlinie beruhigt. Wir können uns das ruhig nochmal vor Augen halten: Wir hatten heute ein Spitzenspiel und haben 4:0 gewonnen. Aus diesem Auftritt können wir ganz viel Selbstvertrauen ziehen", betonte Antwerpen.

Seit nunmehr sieben Partien sind die Pfälzer ungeschlagen, nur eine der vergangenen 14 Begegnungen ging verloren. Nach der Galavorstellung gegen Meppen sprang der FCK zumindest bis Montagabend auf Tabellenplatz zwei - auch, weil es coronabedingte Absagen in der 3. Liga gab.

Über einen möglichen Aufstieg wollte Antwerpen aber noch nicht sprechen: "Ich muss niemanden bremsen und Euphorie ist auch in Ordnung. Aber wir schauen nicht so viel auf die Tabelle, weil es am 38. Spieltag am wichtigsten ist, wo man steht. Das nächste Spiel ist wichtig." Dieses findet am kommenden Samstag erneut im Fritz-Walter-Stadion statt. Dann gastiert Aufsteiger Viktoria Berlin in Kaiserslautern.

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Quelle: DPA