Life
Hilfreiche Alltags-Tipps und bewegende Storys mitten aus dem Leben

50 Katzen in Gefahr und die Rostocker Behörden tun nichts - unser Reporter hilft

Katzen aus Messiewohnung gerettet
Katzen aus Messiewohnung gerettet Punkt 12 Reporter hilft 10:20

Katzen-Besitzer offenbar überfordert

50 Katzen sind in Gefahr und keiner hilft - dieser Notruf hat jetzt unseren Reporter Thorsten Sleegers erreicht. Nachbarn und Tierschützer hatten gemeldet, dass die Tiere in einer Doppelhaushälfte im Landkreis Rostock unter katastrophalen Bedingungen vor sich hinvegetieren. Die Besitzerin sei offenbar völlig überfordert, sich ausreichend um die Katzen zu kümmern. Der Fall beschäftigt sogar das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern.

Veterinäramt kümmert sich nicht

Beim Termin vor Ort bemerkt unser Reporter sofort, dass es nach Katzenkot und Urin stinkt. Die 67-Jährige Besitzerin streitet aber ab, dass es ihren Tieren schlecht geht und lehnt jede Hilfe ab. Die Tierschützer, die sie gemeldet haben, bezeichnet sie als "Kriminelle". Von behördlicher Seite sei alles ebenfalls in Ordnung. Das sehen die Nachbarn in dem Katzenstreit ganz anders. Sie werfen vor allem dem zuständigen Veterinäramt vor, untätig zuzusehen.

Kein Einzelfall wie auch der Rostocker Tierschutzverein beklagt. Die Zustände in dem Haus mit den vielen Katzen sei eine akute Gesundheitsgefahr - auch gerade für den Menschen. Auf unseren Anruf hin, blockt man beim Veterinäramt allerdings ab und spielt offenbar auf Zeit. Wie unser Reporter Thorsten Sleegers aber schließlich sogar den Agrarminister des Bundeslandes einschaltet und am Ende doch noch helfen kann, das sehen Sie in unserem Video.

Mehr Life-Themen