50.000 Menschen flüchten aus Südsudan

11. Februar 2016 - 11:34 Uhr

Aus dem erst seit einem halben Jahr unabhängigen Südsudan sind nach UN-Angaben bis zu 50.000 Menschen vor der Gewalt zwischen rivalisierenden Stämmen geflohen. Zehntausende Menschen hätten Pibor und andere Städte an der Grenze zum Sudan verlassen, sagte Lise Grande, die für die UN die Hilfe für den Südsudan koordiniert.

"Sie haben kein Wasser, keine Unterkunft und keine Lebensmittel", so Grande. Die Menschen versteckten sich im Busch. "Es sind 20.000 bis 50.000 Flüchtlinge", schätzte sie. In Pibor hatten sich in den vergangenen Tagen Angehörige der Lou Nuer und der Murle heftige Auseinandersetzungen geliefert.