Winter laviert rum

42-Tage-Wettertrend: Kälteschelle und Frost zum Wintereinbruch Mitte Februar

27. Januar 2022 - 6:52 Uhr

Februar und März ähneln sich laut unserer 42-Tage-Prognose in Sachen Niederschlag am Monatsanfang. Es wird jeweils nass. Mit dabei ist in einigen Teilen Deutschlands auch Schnee, obwohl eine Region davon nichts abbekommt. Mitte Februar geht es dann deutschlandweit runter mit den Temperaturen. Frostige Nächte und Bibbertemperaturen auch tagsüber bestimmen den Tag. Für den schneeweißen Winter müssen allerdings noch die Daumen gedrückt werden.

Das Wetter im Norden: Temperatursturz zur Monatsmitte

Wettertrend für 42 Tage in Hamburg
Der 42 Tage Wettertrend für den Norden am Beispiel von Hamburg (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2022)
© wetter.de

Der Norden startet mit zwar mildem, aber doch nassem Wetter in den Februar. Gerade zu Beginn sind die Niederschlagssignale in unserem Beispiel Hamburg verzeichnet. Richtig winterlich wird es dann zur Mitte des Monats. Die Temperaturen sinken tagsüber bis zum Gefrierpunkt ab und auf -6 Grad in der Nacht. Das bedeutet Bodenfrost und Frost für knapp eine Woche. Mit etwas Glück sind auch ein paar Schneeflocken dabei. Im letzten Monatsdrittel geht die Temperaturkurve wieder in den hohen einstelligen Bereich. Das hält sich bis in den März hinein. Offenbar scheint der März gerade am Anfang des März' einen Großteil seiner durchschnittlichen monatlichen Regensummen schon abzuhaken. Regen- und auch mal Schneeregenschauer bestimmen den Monatsbeginn.

Das Wetter im Westen: Bodenfrost und Kältegefahr, aber kaum Chancen auf Schnee

Wettertrend für 42 Tage in Köln
Der 42 Tage Wettertrend für den Westen am Beispiel von Köln (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2022)
© wetter.de

Recht mild geht es auch im Westen zu Beginn des Februars zu. In Köln steigen die Temperaturen sogar kurzzeitig wieder in den zweistelligen Bereich an. Begleiter der ersten Februartage ist auch eine Menge Niederschlag. Trübe Aussichten also. Konträr dazu steht die Monatsmitte. Die Temperaturen sinken nicht nur nachts in den Minusbereich. Auch tagsüber kann es dauerfrostig werden. Viel Niederschlag ist nicht zu sehen, aber mit Bodenfrost und Glättegefahr muss bei diesen Temperaturen gerechnet werden. Ab dem letzten Monatsdrittel orientieren sich die Temperaturen allmählich wieder nach oben. Ähnlich wie bereits der Februar startet auch der März sehr nass.

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Das Wetter im Osten: Für ein wenig Schnee könnte es reichen

Wettertrend für 42 Tage in Berlin
Der 42-Tage-Trend für den Osten Deutschlands am Beispiel von Berlin (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2022)
© wetter.de

Im Osten geht es im Februar winterlicher zu. Nach einem regnerischen Start machen die Temperaturen in Berlin zur Monatsmitte einen Sturzflug. Ein paar Niederschlagssignale in dieser Zeit könnten bei den nächtlichen Minustemperaturen von bis zu -8 Grad für ein weißes Erwachen sorgen. Lange liegen bleibt der Schnee allerdings nicht, denn dafür ist es tagsüber zu mild. Glättegefahr durch Blitzeis und gefrierenden Regen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Gerade nachts sind in Berlin einige Hüpfer unter den Gefrierpunkt zu sehen – Frost! In den ersten Märztagen gibt es auch Chancen auf Schnee. Vom Niederschlag und den nächtlichen Tiefstwerten her würde es reichen.

Das Wetter im Süden: Frostige Nächte und gute Chancen auf etwas Schnee

Wettertrend für 42 Tage in München
Der 42-Tage-Trend für den Süden Deutschlands am Beispiel von München (Stand der Vorhersage: 26. Januar 2022)
© wetter.de

Wesentlich kälter als in den anderen Himmelsrichtungen wird es im Süden. In München halten sich die nächtlichen Tiefstwerte mehr unterhalb des Gefrierpunktes auf als darüber. Da kann es schon mal gerne in den zweistelligen Minusbereich gehen. -14 Grad stellen den verzeichneten Tiefpunkt dar. Das ein oder andere Mal sollte also Schnee möglich sein. Gerade mit dem Wintereinbruch zur Februarmitte könnten die Gehwege vor der Haustüre in Schnee getüncht sein, wenn man sich morgens auf den Weg zur Arbeit macht. Bei den frostigen Temperaturen ist wegen möglicher Glättegefahr Vorsicht angebracht. Der März startet auch im Süden mit Regenschauern. In Schnee wird der Niederschlag aber wohl nur in den höheren Lagen übergehen.

Das Wetter im Februar - Wetter der Extreme

Hier ein kleiner Überblick für das mögliche Wetter im Februar:

  • Enorme Temperaturunterschiede
  • Nächtliche -36 Grad wurden in Extremfällen schon gemessen
  • Gleichzeitig kann der Januar auch schon Vorfrühling mit Spitzenwerten bis um die 20 Grad
  • Das macht also eine Temperaturspanne von über 50 Grad
  • In punto Niederschlag hat der Februar normalerweise am wenigsten von allen Monaten zu bieten

Lese-Tipp: Februar – der letzte Wintermonat mag es gerne eisig

Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter

Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.

Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen/-Innen und Redakteure/-Innen, um Ihnen einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

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(kfb)