35 Tote nach Erdrutsch in Kolumbien

11. Februar 2016 - 11:08 Uhr

Die Zahl der Toten ist nach einem schweren Erdrutsch in Kolumbien auf mindestens 35 gestiegen. Das berichtete am Montag der Beauftragte für Katastrophenschutz, Carlos Iván Márquez. Weitere 20 bis 40 Menschen galten als vermisst, wie lokale Medien berichten.

Das Unglück hatte sich am Samstag nach starken Regenfällen in der Stadt Manizales, knapp 150 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bogotá, ereignet. Rettungsmannschaften suchen mit Spürhunden weiter nach Verschütteten. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten weiter steigt. "Wir erleben eine Tragödie, aber ich denke, wir sollten ruhig bleiben", sagte Verkehrsminister Germán Cardona nach einem Besuch am Unglücksort.

Bei Erdrutschen oder Fluten sterben während der Regenzeiten in Kolumbien immer wieder Menschen. Mindestens 55 Menschen sind nach offiziellen Schätzungen in der zweiten Regenzeit in diesem Jahr bislang ums Leben gekommen. Rund 300.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Die aktuelle Regenperiode hält nach Angaben der Meteorologen noch bis zum März an.