32 Tote bei Absturz von russischem Transportflugzeug in Hamaimim in Syrien

Die russische Luftwaffenbasis Hamaimim.
Die russische Luftwaffenbasis Hamaimim.
© DPA

06. März 2018 - 16:55 Uhr

Antonow stürzt bei Landeanflug an

Beim Absturz einer russischen Transportmaschine in Syrien sind 32 Menschen getötet worden. Das Flugzeug vom Typ Antonow An-26 sei beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt Hamaimim abgestürzt, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. An Bord seien sechs Mann Besatzung und 26 Passagiere gewesen. "Sie sind alle tot", hieß es in der Mitteilung.

Um Hamaimim wurde erst im Januar gekämpft

Russland nutzt den Stützpunkt nahe der Stadt Latakia am Mittelmeer seit 2015 für den Einsatz seiner Luftwaffe in Syrien. Im syrischen Bürgerkrieg unterstützt Moskau die Führung von Präsident Baschar al-Assad.

Um die Luftwaffenbasis Hamaimim wurde zuletzt im Januar gekämpft. Der Stützpunkt wurde mit Drohnen angegriffen, die mit Sprengsätzen bewaffnet waren. Drei Drohnen zielten damals auch auf die Marinebasis Tartus. Die Flugkörper seien teils abgeschossen, teils gezielt zur Landung gebracht worden.

Am Silvestertag waren nach russischen Angaben zwei Soldaten in Hamaimim durch Beschuss getötet worden. Es wird also noch zu klären sein, ob die Maschine abgestürzt ist oder vielleicht auch abgeschossen wurde.