29 Tote bei Erdrutsch in Uganda

11. Februar 2016 - 10:48 Uhr

Bei Erdrutschen am Fuße des erloschenen Vulkans Elgon im Osten Ugandas sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Nach heftigen Regenfällen seien etwa 20 Häuser in drei Dörfern im Landkreis Sisiya unter Erdmassen begraben worden, sagte ein Regierungssprecher in Kampala. Unter den Opfern seien auch sechs Kinder.

Im März 2010 waren nach Erdrutschen in der selben Region bereits mehr als 300 Menschen gestorben. Tausende wurden damals obdachlos. Die Regierung hatte danach ein Programm zum Umsiedlung von Menschen in den gefährdeten Dörfern begonnen. Der 2560 Meter hohe Elgon liegt etwa 260 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Kampala.