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27-Jähriger gesteht Brandanschlag auf Polizeitransporter

Fünf Jahre nach einem spektakulären Brandanschlag auf Polizeitransporter in Erfurt ist ein 27-Jähriger ins Visier der Ermittler geraten. Der Mann habe die Tat bereits gestanden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag mit. Er sei bereits im vergangenen Jahr unter anderem wegen mehrerer anderer Fälle von Brandstiftung zu fünf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe sitze er zur Zeit ab.

Der Mann wird verdächtigt, für ein Feuer verantwortlich zu sein, das 2013 auf dem Gelände eines Erfurter Autohauses 15 fabrikneue Polizeiwagen zerstört oder beschädigt hatte. Der Sachschaden habe mindestens 750.000 Euro betragen. Die Ermittler gingen damals von einer Tat gezielt gegen die Polizei aus. Dem LKA liegen Fotos vor, die den Mann 2013 bei einer Wahlveranstaltung der rechtsextremen Partei NPD zeigen. Allerdings liegen dem Staatsschutz keine Erkenntnisse zu ihm vor, wie es hieß.

Ein spezielles 40-köpfiges Ermittler-Team des LKA befragte in der Folge mehr als 1500 Menschen und prüfte mehr als 1300 Spuren. Nun hätten neue Hinweise die Ermittler zum Tatverdächtigen geführt.


Quelle: DPA

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