26 Jahre nach der Wiedervereinigung: Wie sympathisch sind sich Ossis und Wessis?

05. Oktober 2016 - 15:06 Uhr

Nachgefragt - so denkt Deutschland

Euphorie in Ost und West, Trabbi-Schlangen an den Grenzübergängen, BRD- und DDR-Bürger die sich freudetrunken in den Armen liegen, Szenen, an die sich jeder erinnert, der den Tag des Mauerfalls am 9. November 1989 miterlebt hat. Auch am 3. Oktober 1990, als die Wiedervereinigung offiziell vollzogen wurde, herrschten noch Optimismus, hohe Erwartungen und Freude.

Einige Jahre später war jedoch kaum noch etwas von der Euphorie jener Nächte zu spüren, Ernüchterung machte sich breit, der Ausdruck 'Mauer in den Köpfen' machte sich breit. Deutschland war wieder ein Land, allerdings – bis heute – ein Land mit alten und neuen Bundesländern. Die Wessis hatten ihre Meinung über die Ossis und umgekehrt. Hat sich da etwas geändert? Wie sympathisch sind sich Ost- und Westdeutsche 27 Jahre nach dem Fall der Mauer, oder steht die noch in vielen Köpfen?  

RTL-Reporter Constantin Schreiber ist den wichtigsten Fragen nachgegangen. Mag es auch noch viele Sticheleien zwischen Osten und Westen geben: Am Ende steht die Zahl von 86 Prozent Zustimmung zur Einheit.