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22 Verletzte bei Fernbus-Unfall auf Autobahn 19 nach Berlin - Handyvideo zeigt chaotische Szenen

Exklusives Handyvideo zeigt Ausmaß der Unglücks
Exklusives Handyvideo zeigt Ausmaß der Unglücks Flixbus-Unfall auf A19 01:26

Acht Schwerverletzte bei Fernbus-Unfall

Ein Fernbus ist auf der Autobahn 19 bei Linstow (Landkreis Rostock) verunglückt. 22 Menschen wurden verletzt, 16 davon mittel bis schwer, wie die Polizei Rostock mitteilte. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Bus sei aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben geraten. Dort kippte er zur Seite. Chaos, Panik, Schock - wie heftig der Unfall gewesen sein muss, zeigt ein exklusives Video aus dem Bus.

Busunfall: Vorbildliche Reaktion der Passagiere
Busunfall: Vorbildliche Reaktion der Passagiere RTL-Reporterin Lotta Polter vom Unglücksort 00:57

An Bord des Busses von Stockholm nach Berlin waren laut Polizei 61 Passagiere aus 22 Nationen, darunter ein großer Teil aus Skandinavien, sowie zwei Busfahrer. Einer der Fahrgäste wurde eingeklemmt und musste von Rettern aus dem Bus herausgeschnitten werden. Die Zahl der Verletzten könne aber noch steigen. Auch die nicht schwer Verletzten wurden medizinisch betreut und untersucht. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt.

Notfalltelefon für Angehörige

Rettungskräfte nach Fernbus-Unglück auf der A19.
Rettungskräfte nach dem Fernbus-Unglück auf der A19. © dpa, Bernd Wüstneck, bwu kde

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat ein Bürgertelefon für Angehörige eingerichtet, die Rufnummer ist  0395 / 57 08 72 000.

A19 Richtung Berlin zeitweise gesperrt

Der Bus kam von der Fahrbahn ab, geriet in einen Graben und kippte zur Seite.
Der Bus kam von der Fahrbahn ab und geriet in einen Graben, wo er zur Seite kippte. © dpa, -, kde

Auch einer der beiden Busfahrer, die sich abgewechselt hätten, sei unter den Verletzten. Der am Steuer sitzende Fahrer wurde ärztlich untersucht und von der Polizei befragt, um nähere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erlangen, wie die Polizei mitteilte. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,0 Promille.

An der Unglücksstelle waren mehrere Feuerwehren, Rettungskräfte und auch drei Hubschrauber im Einsatz. Die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin war zeitweise komplett gesperrt. 

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