22.500 statt 15.000 Fans: Bei 96 - HSV gilt noch alte Regel

Fans sitzen vereinzelt auf der Tribüne mit dem Logo von Hannover 96. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild
Fans sitzen vereinzelt auf der Tribüne mit dem Logo von Hannover 96. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild
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03. Dezember 2021 - 15:42 Uhr

Hannover (dpa) - Das Zweitliga-Nordderby zwischen Hannover 96 und dem Hamburger SV wird am Sonntag trotz der Bund-Länder-Beschlüsse vom Donnerstag vor 22.500 statt nur vor 15.000 Zuschauern stattfinden. Das bestätigte die Region Hannover am Freitag. Bewilligt seien sogar 24.500 Zuschauer, "also die Hälfte der Stadion-Kapazität", sagte eine Sprecherin der "Bild"-Zeitung. "Wir rechnen nicht damit, dass die Regelung noch vor Anpfiff gekippt wird." Um die Sicherheitsabstände auf den Tribünen zu gewährleisten, hat Hannover 96 für das HSV-Spiel aber nur 22.500 statt der erlaubten 24.500 Eintrittskarten verkauft.

Wegen der bedrohlichen Corona-Lage hatten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Donnerstag darauf geeinigt, vorerst nur noch höchstens 15.000 Zuschauer in einem Fußball-Stadion zuzulassen. In Niedersachsen sind die neuen Regelungen aber wie in anderen Ländern noch nicht ab sofort gültig.

Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker kritisierte am Freitag, dass in dieser Phase der Pandemie überhaupt noch Zuschauer in den Stadien zugelassen werden. "Auch 15.000 Menschen in einem Stadion passen absolut nicht in diese extrem schwierige Zeit", sagte die Medizinerin der Deutschen Presse-Agentur.

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Quelle: DPA