21 Flüchtlinge im LKW nach Deutschland gebracht

18. Oktober 2014 - 14:12 Uhr

Transport unter unmenschlichen Bedingungen

Ein Menschenschlepper hat 21 syrische Flüchtlinge fast 2.000 Kilometer weit unter unmenschlichen Bedingen im Laderaum seines Lastwagens transportiert. Nach Polizeiangaben wurden die Flüchtlinge zwischen 3 und 43 Jahren - unter ihnen eine schwangere Frau - in dem voll beladenen Lastwagen von der Türkei bis nach Oberbayern gebracht. Auf der Fahrt von Istanbul nach Mühldorf durften sie ersten Ermittlungen zufolge den Laster nicht verlassen und mussten sich zwischen oder auf der Ladung einen Platz suchen. In Bayern ließ der bislang nicht gefasste Lkw-Fahrer die Menschen einfach zurück.

Einer Mitarbeiterin eines Rasthofes war die Gruppe aufgefallen. Die im siebten Monat schwangere Frau musste wegen Erbrechens und Fieber in einem Krankenhaus behandelt werden. Die anderen Flüchtlinge wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung nach München gebracht oder dem Jugendamt übergeben.