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2013 wird eins der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung

2013 wird eins der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung

2013 wird eins der zehn wärmsten Jahre seit Wetteraufzeichnung
2013 eins der zehn wärmsten Jahre
dpa, Patrick Pleul

Erderwärmung führt zu extremen Wetterphänomenen

Das Jahr 2013 wird eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Während der Klimakonferenz in Warschau erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), nach den Daten der ersten neun Monate ist 2013 das siebtwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1850. Weltweit hat die Temperatur zwischen Januar und September um 0,48 Grad über dem Langzeitdurchschnitt gelegen.

Die Erderwärmung und der daraus resultierende Anstieg des Meeresspiegels werden immer häufiger zu extremen Wetterphänomenen führen, erklärte die WMO weiter. Auch wenn einzelne Wirbelstürme wie der verheerende Tropensturm 'Haiyan' auf den Philippinen nicht direkt auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind, ist die Bevölkerung in den Küstenregionen wegen des steigenden Meeresspiegels viel verwundbarer.

Aus Australien wurde in diesem Jahr eine Rekord-Hitzewelle gemeldet, Japan erlebte 2013 den Daten zufolge den wärmsten Sommer aller Zeiten. Auch in China und Südkorea wurden im Sommer Rekordtemperaturen gemessen. Der Klimawandel wirkt sich dabei nicht nur auf die Temperaturen aus. Auch Dürren, Fluten und extreme Regenfälle sind die Folgen.

Die Meeresspiegel erreichten im März 2013 einen Rekordstand, so der erste Teil des im September vorgestellten Weltklimaberichts des Weltklimarats IPCC. Seit den 1990er Jahren ist er im Schnitt um 3,2 Millimeter jährlich gestiegen - doppelt so schnell wie in den Jahren 1901 bis 2010.

Die Eisdecke der Antarktis schwoll in diesem Jahr auf eine nie dagewesene Größe an. Der südlichste Kontinent ist durch die Meeresströmungen und Windsysteme klimatisch vom Rest der Welt etwas isoliert.