2013 so viele Unfälle wie nie - aber Tiefstand bei Todesopfern

03. Juli 2014 - 7:05 Uhr

Auf Deutschlands Straßen hat es 2013 so häufig gekracht wie noch nie seit der Wiedervereinigung, gleichzeitig ist die Zahl der Verkehrstoten auf einen historisch niedrigen Stand gesunken. Laut der endgültigen Zählung des Statistischen Bundesamts kamen 3.339 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 7,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das sei der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1953, erklärte das Bundesamt.

Seit Januar steigt die Zahl der tödlich Verunglückten allerdings wieder deutlich. In den ersten vier Monaten dieses Jahres starben 941 Menschen auf deutschen Straßen, 10,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. "Aggression und Ablenkung im Straßenverkehr nehmen zu und sind ein Grund dafür", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Eine Studie seines Hauses werde die Hintergründe von aggressivem Verhalten untersuchen.