200 Flüchtlinge vor Libyens Küste ertrunken

24. August 2014 - 20:46 Uhr

Vor der Küste Libyens ist ein kleines Holzboot mit bis zu 200 afrikanischen Flüchtlingen gesunken. Die örtliche Küstenwache habe 16 von ihnen gerettet,

sagte ein Sprecher der libyschen Marine. Die Suche nach den anderen Passagieren laufe noch. Es wird aber befürchtet, dass sie ertrunken sind.

Das Boot sei am Freitagabend östlich der Hauptstadt Tripolis und nur einen Kilometer vom Strand entfernt gekentert, teilte die Küstenwache mit. Diese verfügt nicht über eigene Schiffe. Fischer hatten sie am Samstag auf das Unglück aufmerksam gemacht. Die Küstenwache nutzte dann deren Boote für die Suche nach Überlebenden. Die Flüchtlinge wollten den Angaben zufolge nach Europa.