20-jährige Studentin hat sieben Schlaganfälle innerhalb von 24 Stunden

24. Mai 2018 - 15:01 Uhr

Die Ärzte wiesen die junge Frau zunächst ab

Schlaganfälle können jeden treffen –auch Kinder und junge Erwachsene. Das zeigt auch der Fall von Luna Jarvis, einer 20-jährigen Studentin aus Norfolk in Großbritannien. Sie erlitt ganze sieben Schlaganfälle innerhalb von 24 Stunden. Die Ärzte wiesen die junge Frau jedoch zunächst ab. Lunas tragische Geschichte erfahren Sie im Video.

Wie ein Schlaganfall entsteht

Schlaganfälle, auch Hirninfarkt oder Hirnschlag genannt, sind in Deutschland die zweithäufigste Todesursache – nach dem Herzinfarkt. Bei einem Schlaganfall handelt es sich um eine plötzlich eintretende Funktionsstörung im Gehirn. Diese kann durch fehlende Durchblutung des Gehirns oder eine Gehirnblutung ausgelöst werden.

In den meisten Fällen entsteht ein Hirnschlag durch verschlossene Blutgefäße. Zu diesem Gefäßverschluss führen Blutgerinnsel, die durch die Blutlaufbahn zum Gehirn gelangen. Blutgerinnsel können sich beispielsweise bei schweren Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck bilden. Seltener ist eine Gehirnblutung der Auslöser für einen Schlaganfall. Diese kann durch blutverdünnende Medikamente begünstigt werden.

So schützen Sie sich

Im Falle eines Schlaganfalls ist schnelles Handeln gefragt. In den ersten Stunden bestehen oft durchaus gute Chancen für eine Behandlung. Etwa ein Viertel der Symptome werden jedoch nicht erkannt, obwohl sich der Schlaganfall meist sogar 24 Stunden zuvor ankündigt. Hier haben wir 12 Warnzeichen eines Schlaganfalls für sie zusammengestellt.

Idealerweise kommt es jedoch gar nicht erst zu einem Schlaganfall. Ein gesunder Lebensstil hilft dabei, das Risiko eines Hirnschlags deutlich zu senken. Dazu gehören ausreichend Bewegung und eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Blutwerte beim Hausarzt sind wichtig. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht begünstigen sowohl einen Hirnschlag als auch einen Herzinfarkt. Herzrhythmusstörungen und familiäre Vorbelastungen müssen dringend mit einem Arzt besprochen und aufmerksam beobachtet werden.