Start der 2. Liga

4 Traditionsclubs kämpfen um die Rückkehr in die Bundesliga

26. Juli 2019 - 10:56 Uhr

Spitzenclubs wollen aufsteigen

Die beste zweite Liga aller Zeiten: Genau das wird vor einem Saisonstart oft gesagt - in diesem Jahr könnte es aber wirklich stimmen. Gleich vier große Traditionsclubs gelten als absolute Auftsiegsfavoriten: Der VfB Stuttgart, der 1. FC Nürnberg und Hannover 96, die in der vergangenen Saison abgestiegen sind - und der Hamburger SV, der endlich wieder erstklassig werden will. Wir stellen die Clubs und ihre Aufstiegschancen im Video vor.

Nur zwei direkte Aufstiegsplätze

Auch wenn es vier Favoriten für den Aufstieg gibt - direkte Aufstiegsplätze in die Bundesliga gibt es nur zwei. Der Tabellendritte kann über die Relegation noch aufsteigen. Genau deshalb haben die Top-Clubs kräftig investiert. Während 14 Zweitligisten vor dem Start insgesamt etwa fünf Millionen Euro investierten, holten die vier Großen für fast 30 Millionen Euro neue Spieler.

Einen absoluten Top-Star hat bislang allerdings noch kein Verein verpflichtet. Den teuersten Zugang leisteten sich die Hamburger mit David Kinsombi, der für etwa drei Millionen Euro aus Kiel in die Hansestadt wechselte. "Wir wollen ambitioniert sein und gerne am Ende des Tages etwas zu feiern haben, aber es nützt jetzt nichts, wenn wir jeden Tag mit dem Wort Aufstieg konfrontiert werden", wiegelte der neue HSV-Coach Dieter Hecking aber ab. ​

"Wollen oben dabei sein"

28.06.2019, xtgx, Fussball Testspiel, 1. FC Wunstorf - Hannover 96 emspor, v.l. Mirko Slomka (Hannover, Trainer) (DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO) Wunstorf *** 28 06 2019, xtgx, football test
Mirko Slomka hat große Ziele mit Hannover 96.
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Das klare Ziel Wiederaufstieg haben auch die anderen Top-Clubs ausgegeben. "Wir wollen oben dabei sein, wir müssen auch oben dabei sein, weil wir ein großer Club sind", erklärte 96-Coach Mirko Slomka. Zum Auftakt der zweiten Liga wartet auch direkt ein Spitzenspiel: Die beiden Absteiger Hannover und Stuttgart treffen aufeinander. "Wir wollen überzeugen und mutig auftreten und ein geiles Spiel abliefern", so VfB-Trainer Tim Walter. "Die Zuschauer werden uns pushen, das wird uns zusätzlich beflügeln."

Für das Auftaktspiel wurden bereits 50.000 Tickets verkauft - die Atmosphäre sollte also erstligareif werden.