Hier bestätigt er selbst seinen Haft-Antritt

"187"-Rapper ist hinter Gittern: Gzuz veröffentlicht Instagram-Story aus dem Gefängnis

Rapper Gzuz sitzt mittlerweile tatsächlich im Gefängnis.
Rapper Gzuz hat sich mit einer Instagram-Story aus dem Gefängnis gemeldet.
deutsche presse agentur

Was seit einigen Tagen spekuliert wird, hat Gzuz (34) nun selbst bestätigt. Via Instagram hat der Rapper seinen Followern in einer Instagram-Story mitgeteilt, dass er über zwei Jahre nach seiner Verurteilung nun nicht mehr auf freiem Fuß ist und tatsächlich schon hinter Gittern sitzt.

Gzuz setzt Spekulationen um Gefängnis-Aufenthalt ein Ende

Rapper Gzuz bestätigt mit dieser Nachricht, dass er im Gefängnis sitzt.
Rapper Gzuz hat diese Nachricht aus dem Gefängnis an seine Follower gepostet.
Instagram/gzuz187_official

Rapper Gzuz, der wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz verurteilt wurde, sitzt mittlerweile tatsächlich im Gefängnis. Doch das hält den 34-Jährigen scheinbar nicht davon ab, sich im Netz bei seinen Fans zu melden. Auf seinem Instagram-Profil hat das Mitglied der Hip-Hop-Crew „187“ eine Story veröffentlicht. Darauf ist das Logo von „Späti Gonzales“ zu sehen, einer Homepage, die Snacks und Getränke vertreibt. „Liefert ihr auch in den Knast?!? Haha“, schrieb er dazu und fügte abschließend noch ein Teufel-Smiley hinzu und vertaggte „bonez187erz“, ein weiteres Mitglied der Hamburger Straßenbande.

Mit diesem Post hat Gzuz nun auch selbst bestätigt, dass er bereits im Gefängnis sitzt. Seit Tagen wurde nämlich spekuliert, ob der Rapper seine Haftstrafe schon angetreten hat. Liddy Oechtering, eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft hat zudem bestätigt, dass der „187“-Frontmann bereits seit dem 13. Januar im Gefängnis ist. In welcher Justizvollzugsanstalt der Musiker einsitzt, konnte sie allerdings nicht sagen.

Rapper Gzuz konnte seine Haftstrafe abmildern

Gzuz, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauß heißt, hat mehr als zwei Jahre für seine Freiheit gekämpft. Im September 2020 wurde der Rapper zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren und einer Zahlung in Höhe von 510.000 Euro verurteilt. Gzuz und sein Anwalt konnten das Urteil allerdings etwas abmildern und so beschloss das Landgericht Hamburg am 4. März 2022 seine Strafe auf acht Monate und zwei Wochen Haft zu reduzieren. Zugleich hatte die Strafkammer eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 2.300 Euro verhängt, also insgesamt 414.000 Euro.

Da Gzuz bereits eine lange Strafakte besaß, kam eine Bewährung für in nicht infrage. Am härtesten wurde der Rapper für eine Körperverletzung bestraft. Er soll einer jungen Frau, die ihn morgens auf der Reeperbahn um ein Selfie gebeten hatte, ins Gesicht geschlagen haben. Wenn für den Rapper alles gut läuft, sollte er im September dieses Jahres wieder auf freiem Fuß sein. (amö)