18 Pistolenkugeln im Körper: Ausgesetzter Welpe ist ein echter Kämpfer

29. Februar 2016 - 10:25 Uhr

"Er ist definitiv ein Glückspilz"

Es ist unfassbar, was dieser kleine Welpe schon erleben musste: Zuerst wurde er ausgesetzt und dann schossen Teenager mit einer Luftpistole auf ihn - unglaubliche 18 Kugeln zählten die Ärzte der Ebenezer-Tierklinik in Rock Hill im US-Bundesstaat South Carolina auf seinen Röntgenbildern.

"Ich habe noch nie erlebt, dass jemand bewusst und böswillig auf einen Hund schießt. Und dann auf einen sechs Wochen alten Welpen - er ist so hilflos", erklärt der Tierarzt Dr. Jay Hreiz im Interview. Ein 17-jähriger Teenager und sein 14 Jahre alter Freund sollen mehrfach auf den Labradormischling geschossen haben und wurden deswegen von der Polizei verhaftet.

"Er ist definitiv ein Glückspilz. Das hätten nicht viele Hunde in seinem Alter überlebt", sagte Hreiz. Lebenswichtige Organe wurden nicht verletzt, daher werden die Kugeln in Brodys Körper bleiben. Da er noch sehr jung ist, wäre eine Vollnarkose und die Operation ein zu hohes Risiko für ihn, erklärte der Arzt der Online-Zeitung 'The Herald'.

Und so hart seine ersten Wochen waren, so viel Glück scheint der kleine Racker jetzt zu haben. Denn in dem Tierkrankenhaus stehen die Telefone nicht mehr still. Aus allen Teilen der USA melden sich Menschen, die den Welpen bei sich aufnehmen wollen oder die Geld für seine Versorgung spenden. Doch bevor Brody in ein liebevolles neues Zuhause kommt, muss er erst noch richtig gesund werden. Den beiden Teenagern, die Brodys Leid verursacht haben sollen, drohen dagegen fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe. Wie gut sich der kleine Kämpfer erholt, können Sie sich im Video ansehen.