14 indonesische Orang-Utans dürfen nach Hause

Die konfiszierten Menschenaffen warten in einem Käfig im thailändischen 'Khao Pratupchang Wildlife Breeding Center'.
Die konfiszierten Menschenaffen warten in einem Käfig im thailändischen 'Khao Pratupchang Wildlife Breeding Center'.
© dpa, Narong Sangnak

12. November 2015 - 16:34 Uhr

Menschenaffen aus Privatzoos beschlagnahmt

Insgesamt 14 illegal nach Thailand eingeführte Orang-Utans treten nach jahrelanger Wartezeit die Heimreise in den Dschungel von Indonesien an. Die Menschenaffen seien bereits vor Jahren in Privatzoos im Süden Thailands beschlagnahmt worden.

Wie die Tierschutzorganisation 'Wildlife Friends Foundation Thailand' (WFFT) mitteilt, hätten die Aktivisten die Behörden erst jetzt davon überzeugen können, die vom Aussterben bedrohten Primaten nach Hause zu schicken. Wie die Tiere in der Zwischenzeit untergebracht waren, wurde nicht bekannt. Voraussichtlich am Donnerstag sollten sie in Indonesien ankommen.

Die Orang-Utans, die überwiegend aus dem indonesischen Teil der Insel Borneo, aber auch aus Sumatra stammten, seien von Tierärzten eingehend untersucht worden, bevor das grüne Licht für die Rückführung gegeben wurde, hieß es. Wer sich in Indonesien um die intelligenten Tiere kümmern wird, wurde zunächst nicht bekannt. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass sie nach so langer Gefangenschaft je wieder frei im Regenwald überleben könnten.