Am Wochenende vom 17. bis 19. Juli

14 Bundesländer in den Ferien: Auf diesen Autobahnen droht Stau

Bald haben 14 Bundesländer Sommerferien. Staus sind da vorprogrammiert.
© deutsche presse agentur

17. Juli 2020 - 11:31 Uhr

Stausaison kurz vor dem Höhepunkt

14 Bundesländer sind aktuell in den Sommerferien – einzig Bayern und Baden-Württemberg ziehen erst Ende Juli nach. Für die Autobahnen am Wochenende vom 17. bis 19. Juli bedeutet das: Hier kann es voll werden. Wo genau Staus drohen, wissen die Automobilclubs ADAC und ACE.

Staugefahr Richtung Küsten und Alpen

Bis auf Baden-Württemberg und Bayern sind alle Bundesländer Mitte Juli in den Sommerferien, und in der Corona-Pandemie steuern mehr Reisende als sonst Ziele in Deutschland an. Ohne Störungen dürfte das kaum gehen, so der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC - auch wenn das Stauvolumen kaum das Ausmaß der Vorjahre erreichen dürfte.

Mehr Geduld gefragt ist unter anderem auf den Strecken von und zu den Küsten sowie in Richtung Alpen. Außerdem könnte sich der Verkehr mehr von den Autobahnen auf die Land- und Bundesstraßen verlagern, wenn Tagesausflügler die Naherholungsgebiete ansteuern.

Samstag und Sonntag wird's am vollsten

Der Berufsverkehr ab Freitagmittag dürfte wegen der Urlaubssituation diesmal etwas geringer ausfallen. Die meisten Autos rollen am Samstag zwischen dem frühen Vormittag und dem Nachmittag sowie am Sonntag zwischen Mittag und frühem Abend. Wer am Wochenende starten will, sollte nach Möglichkeit erst am Sonntag losfahren, rät der ACE.

Auf diesen Autobahnen droht Stau

Mit Staugefahr rechnen die Autoclubs unter anderem in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München sowie auf folgenden Strecken in jeweils beiden Richtungen:

  • A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgarden
  • A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
  • A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln
  • A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
  • A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - Hattenbacher Dreieck
  • A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Hamburg - Flensburg und Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg
  • A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
  • A 19 Dreieck Wittstock - Rostock
  • A 24 Berlin - Dreieck Wittstock – Hamburg
  • A 31 Bottrop - Emden
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 72 Leipzig - Chemnitz - Hof
  • A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Volle Straßen auch in Österreich und der Schweiz

Auch in Österreich und in der Schweiz füllen sich laut den Autoclubs die Transitrouten und die Wege in die Feriengebiete. So kann es besonders auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Tauern-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route zu Störungen kommen.

Bei mehr als einer Stunde Wartezeit vor dem Gotthardtunnel könnte es für Autourlauber auf der Ausweichroute von Chur nach San Bernardino schneller vorangehen, so der ACE. Über die Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online.


Quelle: DPA/RTL.de