20. April 2019 - 12:40 Uhr

Fast alle Opfer sollen einer Familie angehören

Kinder feiern mit ihren Angehörigen ein fröhliches Fest, plötzlich stürmen Bewaffnete herein und feuern. 13 Menschen sterben bei diesem Realität gewordenen Alptraum in der mexikanischen Stadt Minatitlán, darunter einjähriges Kind.

Motiv noch unklar

People react at a crime scene where unidentified assailants opened fire at a bar in Minatitlan, in Veracruz state, Mexico, April 19, 2019. Picture taken April 19, 2019. REUTERS/Angel Hernandez NO RESALES. NO ARCHIVES
Stummes Entsetzen nach dem Blutbad in der mexikanischen Stadt Minatitlan
© REUTERS, STRINGER, TB/MOS

Sieben weitere Menschen seien bei dem Angriff der 160.000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat Veracruz verletzt worden, berichtete der in den USA ansässige spanischsprachige TV-Sender Telemundo.

In einem Tweet kondolierte der Innenminister von Veracruz, Hugo Gutiérrez Maldonado, den Angehörigen. Zugleich versprach er, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Demnach befanden sich die mutmaßlichen Täter noch auf freiem Fuß. Ihr Motiv war zunächst nicht bekannt.

Die meisten Opfer hätten ein- und derselben Familie angehört, hieß es in den Medienberichten weiter.