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100 Tage Maria Kempken bei AWZ

AWZ-Star Maria Kempken
Maria Kempken fühlt sich in ihrer Rolle als Lena Bergmann pudelwohl © (c) Jochen Müller

"Verrückt, sich plötzlich im Fernsehen zu sehen!"

Maria Kempken ist jetzt seit 100 Tagen bei AWZ und spielt stellvertretend für Juliette Menke, die sich in einer Babypause befindet, die Rolle Lena Bergmann. Was ist das für ein Gefühl, eine Rolle nur "geliehen" zu haben? Wird sie vielleicht doch länger als geplant bei AWZ bleiben? Und sieht sie Juliette Menke als Konkurrentin an? Diese Fragen hat Maria im Interview beantwortet.

Was hat sich für dich verändert, seitdem du bei AWZ eingestiegen bist?

Schon eine Menge! Es ist verrückt, sich plötzlich im Fernsehen zu sehen und zu wissen: jeden Abend um 19.05 Uhr sehen ein paar Millionen Leute dein Gesicht auf dem Bildschirm. Ich bekomme viele Fanbriefe und Autogrammanfragen. Immer wieder eine Mail: Hey, ich hab dich eben im Fernsehen gesehen :)! Sogar auf der Straße, in Cafés und sogar abends im Club wurde ich schon angesprochen. Das ist irgendwie irre, das hätte ich nach so kurzer Zeit nicht gedacht. Aber ich habe auch von Freunden Nachrichten bekommen: bist du denn noch die "alte" Maria oder hebst du jetzt ab? Da kann ich dann immer nur beruhigen: keine Angst, ich bin immer noch ich. Obwohl es schon toll ist, in diese TV-Serien-Welt einzutauchen und plötzlich Teil davon zu sein. Doch ich weiß auch, es ist nur für einen begrenzten Zeitraum.

"Der Abschied wird mir schwer fallen!"

AWZ-Star Maria Kempken
"Ich sehe Juliette nicht als Konkurrentin!" © yogi, (c) Jochen Müller

Wie kommst du mit der Situation klar, nur eine Vertretung auf Zeit zu sein?

Na ja, eigentlich ganz gut. Es war ja von Anfang an klar, dass ich die Lena nicht ganz übernehme, sondern sie nur für einen kurzen Zeitraum spiele. Aber natürlich merke ich nun, dass es schon irgendwie schade ist. Das Drehen bei ‚Alles was zählt‘ macht einfach tierisch viel Spaß. Und ganz ehrlich, wer möchte nicht gerne eine Hauptrolle in einer der größten und beliebtesten Serien im deutschen Fernsehen haben. Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich mit der Rolle Lena zwar viele Gemeinsamkeiten habe, ich ihr jetziges Leben jedoch nicht wirklich teilen kann. Ich würde sagen, ich als Maria bin der Lena ähnlicher, wie sie vor ein paar Jahren war, bevor sie eine Familie gegründet hat, gesetzter und häuslicher wurde. Wenn ich die Lena vor drei Jahren hätte spielen dürfen, wäre das sicher noch viel aufregender für mich gewesen. Auf der anderen Seite würde mir der Abschied dann auch noch viel schwerer fallen. Und der Abschied wird mir schwer fallen!

Juliette Greco und du – seid ihr Freundinnen oder Konkurrentinnen?

Julie und ich kennen uns und verstehen uns gut. Und mit Salvatore, ihrem Mann, habe ich bei AWZ einige Drehzeit zusammen verbracht. Witzigerweise hatten Lena und Marco früher kaum miteinander zu tun. Aber seit die SDF gegründet wurde, laufen sich die beiden ständig über den Weg bzw. kümmern sich oft gemeinsam um die Studenten. Über Salva habe ich natürlich mitbekommen, wie es Julie und jetzt auch der kleinen Luana geht. Ich sehe Julie in keiner Weise als Konkurrentin. Lena ist ihre Rolle, Julie ist quasi Lena. Ich versuche sie so gut wie möglich zu spielen. Julie hat eine tolle Vorlage gegeben, sie hat so viel als Lena erlebt, das kann ich in ein paar Monaten gar nicht aufholen. Daher denke ich auch, dass ich sicher keine Konkurrentin für Julie bin. Natürlich stellt sich die Frage oder kommen die Gedanken, will sie vielleicht doch aufhören und sich ganz auf ihre Familie konzentrieren. Aber dann denke ich, nein, Lena ist ihre Rolle, ihre Figur, ich bin "nur" die Vertretung, Lena 2.0 eben. Und gleichzeitig hoffe ich, dass ich vielleicht irgendwann auch die Chance bekommen werde, eine eigene, neue Rolle zu spielen. Das wäre der Wahnsinn. Dann aber leider ziemlich wahrscheinlich nicht bei "Alles was zählt".

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